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Aufnahme von Thomas Zaufkes und Henry Masons "Die Königinnen" veröffentlicht
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Drei Gastspiele bei den Autor:innentheatertagen
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Herzlich willkommen, Yasmina Reza!
"Yasmina Reza spießt die Klischees auf, die Tics, die Gewissheiten. Sie...

UA: "Die Liebe auf Erden" von Anja Hilling am Landestheater Altenburg
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UA: "Totenüberlebung" von Jona Spreter an den Münchner Kammerspielen
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Arad Dabiri gewinnt den Autor:innenpreis des Heidelberger Stückemarkts 2024
Der Autor:innenpreis des Heidelberger Stückemarkts geht in diesem Jahr an...

"Ein lustvolles Loblied auf die Operette": "Doktor Ox" Premiere am Theater Münster
Am 04.05. feierte die fantastische Operette Doktor Ox von Jacques Offenbach...

Paul Abraham Preis 2024 wird an Susanne Lütje und Anne X. Weber verliehen
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Rückblick: "Die Staatsoperette Dresden verführt mit Clivia ins Reich der Illusion"
Am 13.04. feierte die Operette Clivia in der Inszenierung von Peter Lund und...

"Die Spielzeugbande" - Neues Hörspiel von Clara Leinemann beim WDR
Seit dem 13.04.2024 ist Die Spielzeugbande, das diebische Hörspiel für Kinder...

UA: "Wildbestand oder on einer, die auszog, eine Zukunft zu finden"
Am 21. April feiert Wildbestand oder Von einer, die auszog, eine Zukunft zu...

Madame Nielsen erhält Wolfgang-Koeppen-Preis 2024
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US-Erstaufführung von Olivier Garofalos "Warte nicht auf den Marlboro-Mann"
Am 12. April war die US-amerikanische Erstaufführung von Warte nicht auf den...

Leonhard-Frank-Stipendium 2024 für Annika Henrich
Annika Henrich erhält das Leonhard-Frank-Stipendium 2024. Mit dem Stipendium...


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"Liberté oh no no no" von Anja Hilling uraufgeführt

© Schauspiel Frankfurt / Robert Schittko

 

Am 14. Januar war die Uraufführung von Anja Hillings Stück Liberté oh no no no am Schauspiel Frankfurt. Regie führte Sebastian Schug.

Inspiriert von Rimbauds "Illuminationen" geht Anja Hilling anhand einer beispielhaften und gleichzeitig sehr heutigen Biographie Fragen nach Freiheit, Liebe, Konformität auf den Grund. Archaisch und hochpoetisch.

"Das fängt Anja Hilling in ihren Sprachmustern für einen bestimmten Lebensabschnitts extrem virtuos ein, und die Musik, die sie auswählt, liegt wie ein Melodrama unter den Szenen. Sebastian Schugs Inszenierung ist ein großes, rasantes Durcheinander mit einem sensationellen Vierer-Ensemble." (Deutschlandfunk Kultur)

"Es geht also um diese besondere Form der Freiheit, nämlich die des finanziell abgesicherten Individuums zur Selbstverwirklichung, es geht um gesellschaftliche Zwänge und das immer schon vergebliche Begehren nach dem großen Ausbruch. (...) Hilling formt ihre Gegenwartsbeobachtungen zu feiner Sprache: denn R ist eine (Achtung Zitatmix!) burgerliebende bargeldloszahlende Bürgerin, die für heute, für nichts die Seele über die Schulter wirft. (...) Sebastian Schugs Inszenierung verpackt das schale neoliberale Freiheitsversprechen in die richtige Stimmung, in eine schaurigschummrige Nebelbank, die weich und comfy ist, aber zugleich durchzogen ist von stressig flackernden Neonröhren und aggressiv blinkenden LEDs (Bühne: Thea Hoffmann-Axthelm)." (nachtkritik)

Mehr zu der Inszenierung unter: Schauspiel Frankfurt.

18.01.2022

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Liberté oh no no no

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Hilling, Anja