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"Kannst Du pfeifen, Johanna?" (Kampe, Hartmann, Stark) am Theater Freiburg
Nach Produktionen an Häusern wie der Deutschen Oper in Berlin, der...

UA: "Die toten Freunde (Dinosauriermonologe)" von Ariane Koch am Pfalztheater Kaiserslautern
Am 9. Dezember hat Ariane Kochs Singspiel Die toten Freunde...

Rückblick: "Hello Dolly" am Theater Bremen
"Das Musical ist beste Unterhaltung, die neben einigem Tiefgang und viel...

Familienstücke zur Weihnachtszeit
Alle Jahre wieder – das Familienstück zur Weihnachtszeit gehört zu den...

Musiktheater für die Weihnachtszeit
Vor dem Fest ist nach dem Fest ist vor dem Fest … Wir haben uns von der...

Komödien für volle Säle
Wo ist unser Publikum? Kehrt es zurück oder kehrt es nicht zurück? Wenn ja:...

Neu: Charivari 2022
Charivari 2022: Unser neues Verlagsprogramm für die Spielzeit 2022/23 können...

DSE: "Don Giovanni" am Jungen Schauspiel Düsseldorf
Am 1. Dezember feiert Don Giovanni von Jens Ohlin und Hannes Meidal...

"Die kahle Sängerin" von Ionesco am Schauspielhaus Graz
Am 18. November hatte Eugène Ionescos Anti-Stück Die kahle Sängerin am...

Deutscher Kindertheaterpreis 2022 für Gwendoline Soublin
Wir freuen uns sehr, dass Gwendoline Soublin für ihr Stück Und alles, in der...

Nestroy-Preis für Rieke Süßkow
Rieke Süßkow hat den Nestroy-Preis 2022 in der Kategorie "Bester Nachwuchs...

Aktuelle Stücke fürs Schauspiel: Ressourcen
Rohstoffe, Energieträger und das, was übrig bleibt: Die Versorgung mit...

ARD-Hörspieltage: Lobende Erwähnung für "Pig Boy 1986 – 2358" von Gwendoline Soublin
Zehn Hörspiele waren für den Deutschen Hörspielpreis der ARD nominiert,...

Hörspiel: "Dinosauriermonologe. Ein Singspiel mit dem Nachwort einer Birke" von Ariane Koch
In 200 Millionen Jahren sind nur noch die weiblichen Dinosaurier übrig...

Ausgezeichnet: Deutscher Musical Theater Preis 2022
Wir freuen uns auch in diesem Jahr über Auszeichnungen beim Deutschen Musical...

Neue Stellas am österreichischen Theaterhimmel
Am 7. Oktober wurden in Wien die Stella-Awards, die Preise für herausragende...

Aktuelle Stücke fürs Junge Theater: Haltung zeigen
Das derzeitige Weltgeschehen könnte wirklich dazu verleiten, sich die Decke...


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Aktuelle Stücke
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Aktuelle Premierenberichte
Bild von Maria UrsprungUrsprung, Maria
Foto: Julia Schwendner 

Maria Ursprung schreibt Theaterstücke, Hörspiele und Prosa. Sie studierte Theaterwissenschaft und Germanistik an der Universität Bern und der FU Berlin, später Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut. 2008/2009 arbeitete sie als Dramaturgieassistentin und Gastdramaturgin am Theater Basel, später als Regieassistentin am Thalia Theater Hamburg. Seit 2012 freischaffende Autorin und Regisseurin u. a. am Thalia Theater, Konzerttheater Bern, Staatstheater Darmstadt, Theaterhaus Jena und in der freien Szene. Sie inszeniert szenische Konzerte mit Orchestern oder Musikerensembles u.a. am Internationalen Musikfest Hamburg 2016, Ojai Music Festival 2018, Lucerne Festival 2019.
Ihr Stück Schleifpunkt entstand im Rahmen der szenischen Schreibwerkstatt DRAMENPROZESSOR 18/19 und wurde zu den ATT Berlin 2020 eingeladen. 2020/21 war Maria Ursprung Hausautorin am Theater St. Gallen, wo Die nicht geregnet werden entstand und uraufgeführt wurde.
Gemeinsam mit Andrea Brunner, Manuel Bürgin, Martina Clavadetscher und Julia Haenni leitet sie ab August 2022 das Theater Marie in Suhr.

 

Die nicht geregnet werden

7 Darsteller*innen
UA: 25.05.2022, Konzert und Theater St. Gallen

Hahn auf, Hahn zu. Kühles, frisches Wasser, ganz selbstverständlich und jederzeit verfügbar. Doch irgendwann passiert es, unerwartet und viel zu schnell: Der letzte Tropfen fällt – dann nichts mehr. Die Vögel sind schon länger verstummt, die Temperaturen über das Erträgliche gestiegen, doch hingesehen hat niemand.
Schwimmbadbetreiberin Berit bekommt nach einem behobenen Defekt kein Wasser, um das Becken wieder aufzufüllen – oder nur für horrendes Geld. Die Ressource ist knapp. Den Preis bestimmt die Nachfrage. Die Presse wittert Potential für die große Story, die Politik das große Geschäft. Die Wissenschaft gibt sich mystisch.
Die wenigen Vorräte an Trinkwasser sind schnell verbraucht und mit zunehmender Dehydrierung verlieren die Figuren die Kontrolle über ihren Alltag. Nachbarn werden zu Denunzianten, die Mitmenschen radikalisieren sich. Was Berit anfangs für reine Schikane hält, wird zu einer ausgewachsenen Trockenheit mit bedrohlichen Konsequenzen. Kann nur noch eine Katastrophe die Menschheit retten?

Maria Ursprung zeichnet eine Welt, der die natürlichste und elementarste Ressource entzogen ist, und betreibt dabei Gegenwartsbetrachtung: Wir sind Teil des Ganzen. Natur ist Teil des Problems. Die Zeichen sind da. Also, schmilzt diese Welt oder ist noch Zeit für Utopien?

Das Stück entstand als Auftragswerk des Theaters St. Gallen im Stück Labor Basel.

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