Bild von Olivier GarofaloGarofalo, Olivier
Simon Hegenberg 

Olivier Garofalo, 1985 in Luxemburg geboren, schrieb u. a. Auftragswerke fr die Badische Landesbhne (Es ist, was nicht war) das Thatre National du Luxembourg (Heimat ist kein Ort), das Theater Aalen (Warte nicht auf den Marlboro-Mann), das Mierscher Kulturhaus (Im Umbruch), das Wolfgang Borchert Theater Mnster (Wann, wenn nicht jetzt?) und das Rheinische Landestheater Neuss, wo er zudem als Hausautor engagiert ist.

Sein Klassenzimmerstck Es ist, was nicht war wurde am Gerhart-Hauptmann-Theater Grlitz-Zittau sowie in Jelenia Gra in polnischer bersetzung nachgespielt. Das Zwei-Personen-Kammerspiel Warte nicht auf den Marlboro-Mann stand zuletzt am Kaleidoskop Theater Bettemburg/Luxemburg, am Gerhart-Hauptmann-Theater Grlitz-Zittau und an der Badischen Landesbhne Bruchsal auf dem Spielplan.

Olivier Garofalo ist Mitglied im Verband der Theaterautor:innen (VTheA) und im theaterautor*innen-netzwerk.

www.oliviergarofalo.com

 

Im Umbruch

Eine Art Trauerspiel in fnf Aufzgen
3D, 2H
UA: 03.03.2022, Mierscher Kulturhaus Mersch

In Anlehnung an das klassische Trauerspiel spiegelt sich die Etablierung der Neuen Rechten im Fall der Familie Weyer.

Eigentlich fhren Vater Klaus, Mutter Marie, Tochter Charlotte und Gromutter Anna-Maria ein solides brgerliches Leben. Nachdem aber Theo, ein alter Familienfreund und hochrangiger Funktionr der konservativen Regierungspartei, eines Tages zu Besuch kommt, werden im Familienheim aus kleinen Rissen tiefe Grben. Theo will Klaus als neues Gesicht seiner rechten Agenda gewinnen. Klaus lsst sich auf einen mephistophelischen Pakt ein und verfllt Theos nationalistischen Plnen. In der Familie regt sich Widerstand: Marie besinnt sich ihrer emanzipatorischen Ideale und Tochter Charlotte stellt sich als Teil einer liberalen, aktivistischen Jugendbewegung mit aller Macht gegen ihren Vater.

Das Stck entsteht als Auftragswerk fr das Mierscher Kulturhaus anlsslich des 150. Geburtstags des luxemburgischen Schriftstellers und Politikers Nikolaus Welter.

"Eine aufwhlende Tragdie." (Luxemburger Wort)

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