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Der Ring des Nibelungen
28.01.2022, Zürich, Schauspielhaus

Liberté oh no no no
14.01.2022, Frankfurt am Main, Städtische Bühnen

Anfang und Ende des Anthropozäns
19.11.2021, Nürnberg, Staatstheater

Hedwig and the Angry Inch
23.10.2021, Hannover, Niedersächsische Staatstheater

Slapstick
16.10.2021, Zittau, Gerhart-Hauptmann-Theater

Ein Lebensgefühl
16.10.2021, Basel, Theater

Der fabelhafte Die
16.10.2021, Konstanz, Stadttheater

Taumel und Tumult
14.09.2021, Linz, Theater Phönix

Mord im Orientexpress
24.07.2021, Berlin, Theater am Kurfürstendamm

Einfache Leute
20.06.2021, Mainz, Staatstheater


Bild von Ariane KochKoch, Ariane
Foto: Hans-Jörg F. Walter 

Ariane Koch, geboren 1988, schreibt und konzipiert Theaterstücke, Performances und andere künstlerische Projekte in verschiedenen Kollaborationen. Nach einem Bachelor in Fine Arts an der HGK Basel studierte sie Theaterwissenschaft an der Universität Bern und Philosophie an der Universität Basel. Ariane Koch erhielt verschiedene Stipendien wie den Dramenprozessor, eine Hausautorschaft am Luzerner Theater, Aufenthaltsstipendien am Literarischen Colloquium in Berlin oder am Cité internationale des Arts in Paris, sowie einige Werkbeiträge des Kantons Basel-Stadt und der Pro Helvetia. Für ihren ersten Roman "Die Aufdrängung" wurde sie u. a. mit dem "aspekte"-Literaturpreis des ZDF 2021 ausgezeichnet. Ihr Stück Die toten Freunde (Dinosauriermonologe) erhält den 1. Else Lasker-Schüler-Stückepreis 2022.


AUSZEICHNUNGEN, RESIDENZEN (Auswahl)

2022 1. Else Lasker-Schüler-Stückepreis 2022
2020 SASSO Residency (mit GKW), Ticino
2020 Atelier Mondial, Cité internationale des Arts, Paris
2020 Nominierung Hans-Gratzer-Stipendium, Schauspielhaus Wien
2019 Entwicklungsbeitrag/Schreibaufenthalt Wien, Fauchausschuss Literatur Basel
2016 Kammerclub3-Residency (mit Zino Wey), Münchner Kammerspiele, München
2015/16 Hausautorschaft Luzerner Theater, StückLabor Basel
2014 Writer-in-Residence, Literarisches Colloquium Berlin
2013/14 Dramenprozessor, Theater Winkelwiese u.a., Zürich


Weitere Informationen zu Ariane Koch

 

Die toten Freunde (Dinosauriermonologe)

Ein Singspiel mit dem Nachwort einer Birke
mind. 6 Darsteller*innen

Ausgezeichnet mit dem 1. Else Lasker-Schüler-Stückepreis 2022

In 200 Millionen Jahren sind nur noch die weiblichen Dinosaurier übrig geblieben. Eine Gruppe von ihnen vegetiert in Unsterblichkeit, bis ein unbekanntes Wesen auftaucht. Seltsam anders, zweibeinig, dünnhäutig. Aber wenn es singt, geht Rosmarie das Herz auf. Sie beobachtet das Wesen, ist quasi von ihm besessen. Kann es Antwort geben auf ihre Fragen nach Herkunft, Familie und Sinnhaftigkeit ihres eintönigen Lebens? Und womöglich einen Weg in das lang ersehnte Verschwinden zeigen? Aber nicht alle sind glücklich über den Eindringling, dessen Sprache niemand versteht. Eines Tages wird das Wesen tot aufgefunden, Todesursache mehr oder weniger ungeklärt. Man stopft es aus, animiert es und baut ihm ein Museum. Rosmarie ist nicht einverstanden und verlässt die Gruppe. Am Ende übernehmen die Birken das Ruder, bedecken alles mit ihrem Gelbstaub, aber die, die sich verloren haben, finden trotzdem wieder zusammen. Es waren übrigens auch die Birken, die diese Textfragmente aus dem Staub ausgruben und nach ihrem Gutdünken in eine Reihenfolge setzten.

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