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Leonce und Lena (Oper)

von Erich Zeisl, Hugo von Königsgarten
ein musikalisches (Opern-) Lustspiel nach dem gleichnamigen Stück von Georg Büchner
Musik von Erich Zeisl
Text von Hugo von Königsgarten
Dialoge rekonstruiert von Renate Publig nach Hans Kafka und Georg Büchner

3D, 7H, zwei Sprechrollen, Chor
Orchesterbesetzung: Fl, Ob, Klar, Fg, Hr, Trp, Pos, Pk, Schl, Hrf ,VlI,VlII, Vla, Vlc ,Kb

Erich Zeisls 1937 in Wien geschriebenes musikalisches (Opern-) Lustspiel "Leonce und Lena“ nach Georg Büchner konnte aufgrund der Annexion Österreichs 1938 und wegen der jüdischen Herkunft des Komponisten erst 1952 in einer endgültigen, allerdings englischsprachigen Fassung von Hans Kafka in Los Angeles uraufgeführt werden. Es liegt nun eine von Renate Publig erarbeitete neue deutsche Textfassung vor, die das nur fragmentarisch erhaltene Originallibretto von Hugo von Königsgarten wieder ergänzt und dabei auch die im amerikanischen Exil vorgenommenen Änderungen berücksichtigt. Erich Zeisl, dessen spätromantische, an Antonín Dvořák und Gustav Mahler geschulte Musik sich durch große Expressivität aber auch Klarheit auszeichnet, fand für Büchners satirische Komödie einen brillant-erfrischenden, zugleich gefühlvoll sensiblen, Spätromantisches mit einem grotesk-expressiven Klangidiom mischenden Tonfall.

Seine Komposition zu diesem modernen, zugleich in der Tradition des Wiener Singspiels stehenden Werks beeindruckt durch ihre feinfühlige Balance zwischen dem leichten Humor und dem zugrundeliegenden Pathos in Büchners Komödie und von Königgartens Libretto.

Das Werk ist noch frei zur deutschen Erstaufführung.

Felix Bloch Erben vertritt das Werk in Kooperation mit dem Musikverlag Doblinger, Wien.