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"Der Vorname" am Theater Baden-Baden
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"Kopfkino" von Thomas Zaufke und Peter Lund gewinnt beim New York Independent Film Festival
Thomas Zaufke und Peter Lund haben mit ihrem Musicalfilm Kopfkino beim New...

Ariane Koch beim Hans-Gratzer-Stipendium 2020
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Sina Ahlers und Johanna Kaptein beim Heidelberger Stückemarkt
Sina Ahlers und Johanna Kaptein sind mit ihren Stücken Schamparadies und...

"Autoren schlagen Alarm" (Der Tagesspiegel)
Der Tagesspiegel berichtete am 12. Mai über ein drängendes Problem im Zuge...

"Der Fiskus" von Felcia Zeller in Mülheim
Felicia Zellers Stück Der Fiskus wurde für den Mülheimer Dramatikerpreis...

Neu: "Gigiwonder. Die Geschichte eines Beins" von Vera Schindler
Die Arbeiten laufen gut und Gigis Augen werden schwer. Als er aufwacht, ist...

Neu: "Noch einen Augenblick" von Fabrice Roger-Lacan
Suzanne liebt ihren Mann wie eh und je, auch wenn der eifersüchtige Julien...

Neu: "Wie der Vater, so der Sohn" von Clément Michel
Was, wenn Vater und Sohn eines Morgens im Körper des anderen aufwachen?...

Neu: "Hawaii" von Cihan Acar
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Neu: "Wolf unter Wölfen" (Oper) von Søren Nils Eichberg und John von Düffel
"Es ist hungrige Zeit, Wolfszeit. Wer stark ist, lebe! Aber wer schwach ist,...


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Bild von Gwendoline SoublinSoublin, Gwendoline
© Raoul Gilibert 

Gwendoline Soublin, geboren 1987, ist Autorin und Schauspielerin. Erste Entwürfe zu Pig Boy 1986-2358 entstanden im Rahmen einer Residenz am Theater Sala Beckett in Barcelona 2016. 2017 wurde Soublin für das Stück bei den Autorentheatertagen in Lyon ausgezeichnet, 2018 erschien es bei Éditions Espaces 34. 2017/18 war Soublin Hausautorin am Theater Am Stram Gram in Genf unter der künstlerischen Leitung von Fabrice Melquiot.

 

Pig Boy 1986-2358

Deutsch von Lydia Dimitrow, Andreas Jandl und Corinna Popp
2D, 1H
frei zur UA

Am Beispiel des Schweins entwirft Gwendoline Soublin eine so bizarre wie scharfsinnige Zukunftsvision. In drei verspielten, parabelhaften Episoden muss sich die Freiheit des Individuums gegen Marktkonformität und Massenmedien behaupten.

Eigentlich träumt Theodor Bouquet von einem Leben als Cowboy. Aber bevor er den familieneigenen Schweinehof in eine moderne Rinderfarm umwandeln kann, zwingt ihn der übermächtige Agrarkonzern PERTA in den Ruin ... Jahrzehnte später führt das Schwein Pig Boy, Nachfahre eines Schweins von Theodor Bouquet, ein luxuriöses Jetset-Leben. Als Werbebotschafter von PERTA ist er ein Star auf allen Social-Media-Kanälen. Dann wird Pig Boy in flagranti mit einem menschlichen Fan erwischt. In einer interaktiven Gerichtsshow wird er wegen "Verletzung der Artengrenzen" verurteilt ... Wenige Jahrhunderte später flieht eine Sau aus einem Stall, in dem Schweine als Lieferanten menschlicher Ersatzorgane gezüchtet werden. In ihrem atemlosen Gedankenstrom drängt eine neue Sprache, rudimentär und poetisch, ins Bewusstsein. Hoffnungsvoll geht sie einer neuen Welt entgegen, immer nach Westen, die Harmonika eines alten Cowboys in den Ohren und die Freiheit im Blick. 

Im Laufe mehrerer Jahrhunderte verschwimmen durch den technologischen Fortschritt nicht nur die Grenzen zwischen Mensch und Tier, sondern auch zwischen Wirtschaftskonzernen, Politik und Öffentlichkeit, während die Suche des Individuums nach einem selbstbestimmten Platz in der Welt ungebrochen bleibt.

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der Uraufführung vergeben werden.

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