28.07.5067

Anmeldung

Aus rechtlichen Gründen dürfen wir diesen Service nur Mitgliedern eines professionellen Theaters anbieten. Bitte melden Sie sich daher mit Ihren Benutzerdaten an oder registrieren Sie sich.

Bitte geben Sie Ihre Anmeldedaten ein. Hilfe


Kennwort vergessen?

Hier können Sie sich für den Servicebereich von Felix Bloch Erben registrieren. Hilfe
Registrieren

Bestellung
Kataloge
Amateurtheater
Datenschutz
Bild von Johannes HoffmannHoffmann, Johannes
Foto: Harald Morsch 

Johannes Hoffmann, 1981 in Graz geboren, ist Schauspieler und Autor. Er studierte Schauspiel am Konservatorium der Stadt Wien, nahm 2011 bis 2013 am FORUM Text Lehrgang von uniT teil und studiert aktuell den Master in Transdisziplinarität an der Zürcher Hochschule der Künste.
Sein Stück "Laichen" gewann 2012 bei "Text trifft Regie" am Staatstheater Mainz und wurde dort 2013 uraufgeführt. Seit 2012 erhielt er mehrfach das Dramatikerstipendium des BMUKK, 2013 den Literaturförderpreis der Stadt Graz. 2020 bekam er den Werkbeitrag für Literatur von Pro Helvetia zugesprochen. Sein Stück Mordbrenner wurde für den 2. Autorenwettbewerb der Theater St. Gallen und Theater Konstanz nominiert, sein deutsch-tschechisches Stück Hals zu kurz wurde 2019 am Divadlo Feste in Brünn, Tschechien, uraufgeführt.
Johannes Hoffmann gewann 2021 mit seinem Stück nachtschattengewächse den Retzhofer Dramapreises in der Kategorie Kinder- und Jugendstücke.

 

Hals zu kurz

Besetzung variabel
UA: 31.03.2019, Divadlo Feste Brno

Eine Frau Ende 80 erzählt von ihrem Leben als deutsche Jüdin in Tschechien an der österreichischen Grenze. Sie hat die 1. Republik erlebt, die Nazis überlebt, den Kommunismus durchlebt. Ihre Großfamilie ist in den Konzentrationslagern gestorben. Ihr Vater, der im Heimatdorf ein angesehener Mann war, konnte die Kleinfamilie vor der Deportation bewahren. Am Ende des Krieges wurde sie als Jüdin nicht aus dem ehemaligen Sudetenland vertrieben. Später war sie nicht Mitglied der Kommunistischen Partei, aber auch keine erbitterte Gegnerin. Ihr Ex-Mann und ihr Sohn sind bereits tot, wie viele andere Wegbegleiter*innen. Sie ist eine Überlebende am Ende ihres Lebens und ringt um das, was geblieben ist und bleiben wird, bevor die Sprache zu entgleiten droht. 

Ein Text über die Anpassungsfähigkeit des Menschen und die Suche nach dem eigenen Selbst. Das individuelle Schicksal wirft Fragen auf nach Staat und Nation im Allgemeinen und Europa im Besonderen.