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"Abgefahren": Agatha Christies "Mord im Orientexpress" in Berlin
Vorhang auf für Hercule Poirot: Am 24.7. war die Premiere von Mord im...

"nachtschattengewächse" ausgezeichnet mit dem Retzhofer Dramapreis 2021
Die erstmals vergebene Auszeichnung des Retzhofer Dramapreis für den Bereich...

Neu bei FBE: "Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt" Kinderoper von Oliver Ostermann & Alexander Kuchinka
Kaum ist bei der Feuerwehr der verdiente Kaffee fertig, da stört schon wieder...

Neu bei FBE: "Die Steilwand" von Jordi Galceran
Jordi Galceran hat sieben Jahre nach Der Kredit mit Die Steilwand wieder...

"Ein Recht auf Chanel" - UA von "Einfache Leute"
Am 20. Juni war die Uraufführung von Anna Gschnitzers Stück Einfache Leute am...

"'Verbindungsfehler' geht unter die Haut" - UA von Julian Mahid Carly
Am 20. Juni war die Uraufführung von Verbindungsfehler von Julian Mahid Carly...

Necati Öziri gewinnt beim Bachmann-Preis
Mit zwei Preisen wurde Necati Öziri bei den „Tagen der deutschen Literatur“...

Sommertheater 2021: Premieren im Musiktheater
Wir freuen uns auf Theater unter freiem Himmel - hier eine Auswahl unserer...

Sommertheater 2021: Premieren im Schauspiel
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Zaufke, Thomas
Thomas Zaufke zählt zu den erfolgreichsten Komponisten im deutschsprachigen Raum. Gemeinsam mit dem Autor Peter Lund schrieb er u. a. die Musicals...


Lund, Peter
Der vielseitige Künstler Peter Lund wurde 1965 in Flensburg geboren. Parallel zu seinem Architekturstudium in Berlin widmete er sich mit gleicher...


 

Kopfkino

Ein Filmmusical
Musik von Thomas Zaufke
Text von Peter Lund
5D, 5H
Orchesterbesetzung: Git, E. Git, E. B., Key I, Key II, Schl
UA: 13.04.2017, Neuköllner Oper Berlin

Lennard kann sich nie entscheiden. Aber zumindest eine Sache hat er geschafft: Er ist in eine WG gezogen, zusammen mit dem tiefenentspannten Ben und der durchgeknallten Fine. Dabei hat Lennard schon Mitbewohner genug. Zumindest im Oberstübchen. Den Heteromacker Boris und seine weibliche Seite Helena, die vernünftige Sophia mit Lennards innerem Kind Theo, die saucoole Tess und natürlich sein Angstpotential Jürgen. Und alle sagen Lennard ungefragt ihre Meinung. Kein Wunder, dass er so viel Zeit braucht, sich zu entscheiden. Und wenn es darum geht, wem Lennard sein Herz schenken könnte, läuft das Kopfkino zu ganz großer Form auf.

Thomas Zaufke zitiert in seiner Partitur unterschiedlichste Stile, von Rock bis Pop zu Folk und Retro, integriert dabei elektronische Elemente und vereint alles in den Strukturen des klassischen Songwritings. Dramatische Nummern stehen neben Balladen und Tanznummern neben skurrilen Albtraumsequenzen. Die Darsteller fungieren nicht nur als Solisten, sondern sind auch kontrapunktisch kommentierender Chor der inneren Stimmen.

"Kopfkino wird zu den Höhepunkten des Spielplans zählen, so unterhaltsam, komisch und unerwartet bis in die letzte Formulierung ist es geraten." (Berliner Zeitung)

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