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"Hedwig and the Angry Inch" am Musiktheater im Revier
Am 5. Februar ist die Premiere von Hedwig and the Angry Inch (Stephen Trask,...

Kleist-Förderpreis für Amir Gudarzi
Der Kleist-Förderpreis für junge Dramatikerinnen und Dramatiker 2022 geht an...

Neu: "Fledermops" von Clara Leinemann
Demonstrieren bedeutet, anderen zu sagen, was man denkt. Das ist jedoch...

"Liberté oh no no no" von Anja Hilling uraufgeführt
Am 14. Januar war die Uraufführung von Anja Hillings Stück Liberté oh no no...

UA: "Gigiwonder. Die Geschichte eines Beins"
Am 19. Januar feiert Gigiwonder. Die Geschichte eines Beins von Vera...

"Alice" (Waits/Wilson) am Staatsschauspiel Dresden
Am 15. Januar ist die Premiere von Alice von Tom Waits und Robert Wilson am...

DSE "Der Sittich" von Audrey Schebat an der Komödie im Bayerischen Hof
Am 12. Januar findet an der Komödie im Bayerischen Hof die deutschsprachige...

Neu: "Links vom Mond" von Matin Soofipour Omam
Zwischen Poesie und pointierten Dialogen verhandelt Matin Soofipour Omam in...

UA: "Der Katze ist es ganz egal" am TdjW
Am 13. Januar feiert Der Katze ist es ganz egal von Franz Orghandl seine...

Neu: "Jupiter brüllt" von Annika Henrich
Eine Assistentin, ein Chor der Millennials, zwei Astronautinnenauszubildende,...

"Warte nicht auf den Marlboro-Mann" von Olivier Garofalo an der Badischen Landesbühne
Am 8. Januar ist die Premiere von Olivier Garofalos Kammerspiel Warte nicht...

"Die Piraten von Penzance" an den Wuppertaler Bühnen
Am 9. Januar findet an den Wuppertaler Bühnen die Premiere von Gilbert und...


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Aktuelle Premierenberichte
Bild von Anja HillingHilling, Anja
Doris S.-Klaas (Tagesspiegel) 

Anja Hilling studierte Germanistik und Theaterwissenschaft an der FU Berlin sowie "Szenisches Schreiben" an der UdK Berlin.
Ihr erstes Theaterstück Sterne wurde 2003 zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens eingeladen und dort mit dem Preis der Dresdner Bank für neue Dramatik ausgezeichnet. 2005 wurde Mein junges idiotisches Herz in einer Inszenierung der Münchner Kammerspiele zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen. Im selben Jahr wurde Anja Hilling in der Kritikerumfrage von Theater heute zur Nachwuchsautorin der Saison gewählt. Im gleichen Jahr folgten Einladungen zu den Werkstatttagen an der Burg und zu den Autorentheatertagen am Thalia Theater Hamburg. Mit ihrem Stück Schwarzes Tier Traurigkeit (2007) gelang Anja Hilling auch der internationale Durchbruch. Für das Jugenddrama was innen geht war Anja Hilling 2014 für den Deutschen Jugendtheaterpreis nominiert.


Auszeichnungen / Einladungen - Übersicht:

2014: Nominierung "Deutscher Jugendtheaterpreis" für was innen geht

2009: Einladung zu den Autorentheatertagen, Thalia Theater Hamburg, mit Radio Rhapsodie

2005: "Nachwuchsautorin der Saison" (Kritikerumfrage von "theater heute"); Einladung zu den Werkstatttagen an der Burg 2005, Burgtheater Wien; Einladung zu den Autorentheatertagen, Thalia Theater Hamburg, mit Protection; Einladung von Mein junges idiotisches Herz zu den Mülheimer Theatertagen (Werkstattinszenierung der Münchner Kammerspiele)

2003: Einladung zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens mit Sterne und Auszeichnung mit dem Preis der Dresdner Bank für junge Dramatik; "International Residency" am Royal Court Theatre, London

 

Interlunium 1-21

Hörspiel
1H

Atlas ist Architekt. Jemand, der Konturen setzt. Er glaubt an sich selbst. Er lebt in einem Haus, das er selbst entworfen hat. In einer festen Beziehung. Manchmal macht er Ausflüge. Aber er kommt immer zurück. Bis jetzt.
Atlas ist an diesem Abend auf der Zielgeraden. Beharrlich treibt er die Bewerbung seines Büros für eine neue Mall voran. Zu Hause ist schon alles bereit für das große Familienessen mit Kindern, Eltern, Schwiegereltern. Aber plötzlich passiert etwas anderes. Atlas, die Säule, die alles hält, knickt ein unter der unermesslichen Flächenlast. War es ein Unfall mit dem Auto auf dem Heimweg oder die Attacke eines uralten, geheimnisvollen Vogels?
Wo der Architekt vorher mit aller ihm zur Verfügung stehenden Kraft Ordnung und Schönheit schafft und aufrechterhält, bringt das Loslassen Chaos und befreienden Rausch. Atlas kehrt nicht nach Hause zurück. Er begegnet Gedanken, Gewalten, Kindern, Göttern und Geliebten. Gestalten, die nichts anderes sind, als ins Gegenlicht geworfene Materie der umrissenen Person. „Die Wüste wächst: weh dem, der Wüsten birgt.“ (Friedrich Nietzsche: Dionysos-Dithyramben)
Text: WDR

Ausstrahlung: WDR, 15.03.2017 / 
Komposition und Klangregie: Mouse on Mars (Andi Thoma und Jan St. Werner)/ Sprecher: Sprecher: Mark Waschke
 /Regie: Detlef Meissner
Redaktion: Hannah Georgi / Jan Buck