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"Autoren schlagen Alarm" (Der Tagesspiegel)
Der Tagesspiegel berichtete am 12. Mai über ein drängendes Problem im Zuge...

Neu: "Gigiwonder. Die Geschichte eines Beins" von Vera Schindler
Die Arbeiten laufen gut und Gigis Augen werden schwer. Als er aufwacht, ist...

"Der Fiskus" von Felcia Zeller in Mülheim
Felicia Zellers Stück Der Fiskus wurde für den Mülheimer Dramatikerpreis...

Sina Ahlers und Johanna Kaptein beim Heidelberger Stückemarkt
Sina Ahlers und Johanna Kaptein sind mit ihren Stücken Schamparadies und...

Neu: "Noch einen Augenblick" von Fabrice Roger-Lacan
Suzanne liebt ihren Mann wie eh und je, auch wenn der eifersüchtige Julien...

Neu: "Wie der Vater, so der Sohn" von Clément Michel
Was, wenn Vater und Sohn eines Morgens im Körper des anderen aufwachen?...

Stipendien für Ruth Johanna Benrath und Esther Becker
ASSITEJ e.V. und KJTZ haben angesichts der aktuellen Corona-Krise fünfzehn...

"Alles was Sie wollen" und "Wir kommen" bei den PTT
"Noch ist nicht klar, ob wir die neunten Privattheatertage vor Publikum...

Ariane Koch beim Hans-Gratzer-Stipendium 2020
Am 22. Mai ab 20 Uhr werden die Stückentwürfe der sechs Finalist*innen des...

Neu: "Hawaii" von Cihan Acar
Es sind die heißesten Tage im Jahr, Hundstage, die, so glauben manche,...

Neu: "Wolf unter Wölfen" (Oper) von Søren Nils Eichberg und John von Düffel
"Es ist hungrige Zeit, Wolfszeit. Wer stark ist, lebe! Aber wer schwach ist,...

Neu: "Polly" von Fabrice Melquiot
Als Polly auf die Welt kommt, kann niemand sagen, was er-sie ist: Junge?...


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Jens, Walter
Walter Jens (1923-2013) war ein deutscher Altphilologe, Literaturhistoriker, Schriftsteller, Kritiker und Übersetzer. Er promovierte mit einundzwanzig,...


Sophokles


 

Antigone

Nachdichtung von Walter Jens
3D, 6H, Chor

30 Inszenierungen sind ein überzeugender Beweis für die Qualität dieser modernen und theaterwirksamen Neuübertragung.

Die beiden Brüder Polyneikes und Eteokles sind tot. Sie starben im Kampf um den Thron der Stadt Theben durch die Hand des jeweils Anderen. Zurück bleiben die beiden Schwestern Antigone und Ismene. Nun ist der Krieg vorbei und Kreon, ihr Onkel, übernimmt die Macht. Kreon erklärt Polyneikes zum alleinig Schuldigen des kriegerischen Konflikts, zum Staatsverräter, der die eigene Heimatstadt ins Unglück stürzte. Polyneikes’ Leichnam darf nicht begraben werden. Damit bleibt ihm der Eingang ins Totenreich für immer verwehrt. Während Ismene sich Kreons Gesetz fügt, widersetzt sich Antigone. Sie begräbt Polyneikes, obwohl darauf die Todesstrafe steht. Das Recht des toten Bruders gilt für sie mehr als das Gesetz der Lebenden.

Antigone übernimmt die Verantwortung für ihr Handeln – und macht sich damit zur Todgeweihten. Liegt darin die tatsächliche Freiheit des Handelns? Sophokles entfaltet in seiner Tragödie den Konflikt zwischen Staats- und Menschenrecht, zwischen Politischem und Privatem. Die Unbedingtheit der trauernden Schwester stürzt den Staatsmann Kreon in eine Krise.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch

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Premieren zu diesem Stück
20.06.2020, Esslingen, Württembergische Landesbühne
03.10.2020, Schwedt, Uckermärkische Bühnen