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Terrence McNally im Alter von 81 Jahren verstorben
Der amerikanische Autor Terrence McNally ist am 24. März in New York in Folge...

Neu: "Wolf unter Wölfen" (Oper) von Søren Nils Eichberg und John von Düffel
"Es ist hungrige Zeit, Wolfszeit. Wer stark ist, lebe! Aber wer schwach ist,...

Neu: "Neue Reisende" von Tine Høeg
Tine Høegs Roman Neue Reisende - ausgezeichnet als bestes dänisches Debüt -...

Neu: "Polly" von Fabrice Melquiot
Als Polly auf die Welt kommt, kann niemand sagen, was er-sie ist: Junge?...

Neu: "Sprache, mein Stern. Hölderlin hören." - Hörspiel von Ruth Johanna Benrath
Die späten Gedichte Friedrich Hölderlins galten lange als minderwertige...

Neu: "Linie 912" von Thilo Reffert
In und um den Bus der Linie 912 kreuzen sich zehn Lebenswege und sind danach...

"Bombentyp" (FAZ) und "super-flockig" (Die deutsche Bühne) - UA von Löhle/Abbasi
Kurz bevor der Spielbetrieb eingestellt werden musste, war am 13. März die...

Neu: "Serpentinen" von Bov Bjerg
Mit Auerhaus gelang Bov Bjerg 2015 der Durchbruch und eroberte wenig später...

Neu: "Frida und der NeinJa-Ritter" von Philipp Löhle
Am 11. März erscheint das Kinderbuch Frida und der NeinJa-Ritter zum...


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Bild von Esther BeckerBecker, Esther
© Françoise Caraco 

Esther Becker ist Dramatikerin, Erzählerin und Performerin. Sie absolvierte den Masterstudiengang Scenic Arts Practice an der Hochschule der Künste Bern und studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut Biel und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Esther Becker ist Mitglied der Theaterformation bigNOTWENDIGKEIT. Ihr Stück Mimosa ist im Rahmen des Dramenprozessors 2016/17 am Theater Winkelwiese in Zürich entstanden. Mit Wildbestand oder Von einer, die auszog, eine Zukunft zu finden ist sie zum Heidelberger Stückemarkt 2018 eingeladen.

Auszeichnungen und Nominierungen:
2020 Stückepool Kaas & Kappes für Das Leben ist ein Wunschkonzert
2019 Ausgezeichnet mit dem Berliner Kindertheaterpreis für Das Leben ist ein Wunschkonzert
2018 Einladung zum Heidelberger Stückemarkt 2018 mit Wildbestand
2018 Stückepool Kaas & Kappes für Wildbestand
2018 Nominierung für den Berliner Kindertheaterpreis
2017 Writers Residency Sangam House, Bangalore
2016/17 Dramenprozessor - Förderprogramm für Dramatik Schweiz
2014 Kathrin-Türks-Preis für Supertrumpf
2013 Einladung zum Heidelberger Stückemarkt mit Supertrumpf
2012 Stipendium zum Deutschen Kindertheaterpreis für Supertrumpf
Werkstipendium der Theaterkommission der Stadt Zürich


Weitere Informationen zu Esther Becker

 

Supertrumpf

für Kinder ab 10 Jahren
3D, 1H
UA: 08.05.2015, Burghofbühne Dinslaken

"Ich bin: Weltmeisterin im Warten! Weltmeisterin mit den Karten!" Lou spielt am liebsten Supertrumpf, ob in der Pause mit ihren besten Freunden oder mit den Pflegern in der Klinik, wenn ihre Eltern ihre Schwester Maya besuchen. Auf dem Pausenhof ist sie gerade am Gewinnen, als ihr mitgeteilt wird, dass Maya nach drei Monaten heim kommt. Lou muss sich darauf gefasst machen, dass es nur noch ein großes Thema gibt: Die Magersucht ihrer großen Schwester. Das ist gewöhnungsbedürftig und irgendwie auch bedrohlich. Unsichere Eltern, neue Regeln. Nichts ist selbstverständlich. Lou hat schlechte Karten im Familienquartett. Wie viel Rücksicht kann man nehmen? Lou revoltiert und stichelt gegen die große Schwester, das Klappergestell, und findet doch einen Weg, sich wieder an sie anzunähern.

Esther Beckers knappe, kraftvolle Dialoge erzählen von der Herausforderung für eine Familie mit dem schwergewichtigen Thema Magersucht und der besonderen Last einer gesunden kleinen Schwester. Die Autorin lässt aber keinen Platz für (Selbst)Mitleid, sondern trumpft mit großer Klarheit und Humor auf und setzt dem knackigen Duktus der Dialoge und Lous Betrachtungen epische Schauermärchen aus der Welt der Klappergestelle entgegen. Supertrumpf, entstanden mit einem Stipendium des Deutschen Kindertheaterpreises 2012, wurde 2014 mit dem Kathrin-Türks-Preis ausgezeichnet. "Ein ungewöhnliches Stück über Magersucht", so die Jury, in dem "die Krankheit im Mittelpunkt steht, aber nicht die Hauptrolle spielt".

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