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Der Vorname
26.06.2020, Baden-Baden, Theater

Bombe!
13.03.2020, Göttingen, Deutsches Theater

Der Sohn
23.10.2019, Hamburg, St. Pauli Theater

Der Name der Rose
09.08.2019, Erfurt, Theater

Die Verlobung in St. Domingo - Ein Widerspruch
04.04.2019, Zürich, Schauspielhaus

Der Hase mit den Bernsteinaugen
06.04.2019, Linz, Landestheater

Am Rand (ein Protokoll)
09.03.2019, Nürnberg, Staatstheater

Die Jüdin von Toledo
01.11.2018, Bochum, Schauspielhaus

Hunger
19.10.2018, Berlin, Deutsches Theater

Effi
19.09.2018, Berlin, Theater an der Parkaue


 

Flatow, Curth
wurde am 9. Januar 1920 in Berlin geboren. Er ist der Sohn des Humoristen Siegmund Flatow und dessen Ehefrau Alwine, die unter dem Namen Else Busch als...


Pillau, Horst
Horst Pillau wurde 1932 in Wien geboren, war aber seit dem zweiten Lebensjahr Berliner. Ab dem siebzehnten Lebensjahr war er freier Schriftsteller. Zu...


 

Das Fenster zum Flur

Volksstück in fünf Bildern
3D, 4H, 1 Kind, Stimmen
UA: 20.01.1960, Hebbel am Ufer (Hebbel Theater) Berlin

"Das Fenster zum Flur" ist für die Portiersfrau Anni Wiesner - die Hauptfigur des Stückes - das Fenster zur Welt, durch dieses Fenster ist sie mit den Nachbarn, mit der Straße, den Menschen verbunden, durch dieses Fenster holt sie sich aber auch die große Welt in ihre Wohnung. Anni Wiesner ist eine sehr agile Frau um die Fünfzig, deren einziger Wunsch es ist, dass ihre Kinder später einmal nicht wie der Vater die Straßenbahn fahren oder wie sie selbst den Treppenflur wischen müssen.

Mit der Rückkehr ihrer Tochter Helen, die eines Morgens unerwartet vor dem Fenster zum Flur der Wiesner'schen Hausmeisterwohnung steht, beginnt für Mutter Wiesner eine Welt einzustürzen: Helen war in Amerika gar nicht verheiratet und steht nun mit dem kleinen Dan mittellos da. Herbert, ihr Stolz, will zur gleichen Zeit das Medizinstudium aufgeben. Vater Wiesner wird von einer Krankheit heimgesucht und muss seinen geliebten Beruf als Straßenbahnfahrer aufgeben, und zuletzt verlässt Inge, die jüngste Tochter, um eines Mannes willen auch noch die Familie. Der Bann scheint gebrochen, alles lehnt sich plötzlich gegen die Mutter auf, die immer so gern Schicksal spielt; aus gutem Willen zwar, doch mit fragwürdigem Erfolg.
Spät, doch nicht zu spät muss sie erkennen, dass jeder Mensch sein eigenes Leben führen will und muss, und dass sich das Schicksal nicht dirigieren lässt...

Entstanden in Zusammenarbeit mit Horst Pillau, kam das Stück am 20. Januar 1960 mit Rudolf Platte und Inge Meysel in den Hauptrollen am Berliner Hebbel-Theater heraus. Das Fenster zum Flur zählt mit über 120 Inszenierungen zu den erfolgreichsten Theaterstücken der deutschen Nachkriegsgeschichte.

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