Aktuelle Nachrichten
Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte

Der Ring des Nibelungen
28.01.2022, Zürich, Schauspielhaus

Liberté oh no no no
14.01.2022, Frankfurt am Main, Städtische Bühnen

Anfang und Ende des Anthropozäns
19.11.2021, Nürnberg, Staatstheater

Hedwig and the Angry Inch
23.10.2021, Hannover, Niedersächsische Staatstheater

Slapstick
16.10.2021, Zittau, Gerhart-Hauptmann-Theater

Ein Lebensgefühl
16.10.2021, Basel, Theater

Der fabelhafte Die
16.10.2021, Konstanz, Stadttheater

Taumel und Tumult
14.09.2021, Linz, Theater Phönix

Mord im Orientexpress
24.07.2021, Berlin, Theater am Kurfürstendamm

Einfache Leute
20.06.2021, Mainz, Staatstheater


Erfolgsritt: Begeisternde Gastspiele der Staatsoperette Dresden mit der Rekonstruktion von "Im Weißen Rössl"

Die temporeiche, spritzige und vorlaute Revue-Operette wie sie einst in den Dreißigern erklang: Im Weißen Rössl

Foto: Staatsoperette Dresden

 

Im Juni 2009 feierte die Rekonstruktionsfassung der Revue-Operette Im Weißen Rössl umjubelte Premiere an der Staatsoperette Dresden. Doch nicht nur im Elbflorenz begeistert Ralph Benatzkys "Rössl" seither das Publikum. Auf Gastspielen setzt es seinen Erfolgsritt mit dem jazzigen, frechen Sound der bühnenpraktischen Einrichtung der Orchestratoren Matthias Grimminger und Henning Hagedorn fort.

Im Februar kamen Zuschauer in Winterthur und Friedrichshafen in den akustischen Genuss der von Erik Charell 1930 im Berliner Großen Schauspielhaus aufgeführten Urfassung. Kleiner besetzt als das Original, aber ebenso bissig, frivol und vorlaut zeigt sich nicht nur der musikalische Part. Regisseur Winfried Schneider hat die "spritzige Nummern-Revue" "mit viel Schwung und Witz und augenzwinkerndem Humor in Szene gesetzt" (Schwäbische Zeitung). "Aus allen Richtungen strömen die Akteure immer wieder durch den Saal und nehmen von Beginn an das mitgehende und begeisterte Publikum hinein ins turbulent-amouröse Verwirrspiel", schwärmt der Südkurier. "Musikalisch hat die Staatsoperette ... viel zu bieten, auch die Tanzeinlagen sind eine echte Augenweide."

Der Winterthurer Landbote stimmt ein: "Flott aufrauschend, das Orchester reich besetzt, am Dirigentenpult Ernst Theis, der schmissig durch den Abend führt. [...] Zu hören ist eine in Zwischenspielen und Melodrams sorgfältige und farbige musikalische Grundierung, die allein schon eine Neusichtung des Stücks lohnend gemacht hat." Was wäre dieser musikalische Abend ohne sein "tolles Personal" auf der Bühne, "das je nachdem mit Gesang, Dialogwitz, Spiel und Tanz oder allem zusammen brilliert".

Bestaunen kann man die wahrhafte Glanzleistung an der Staatsoperette Dresden erneut am 27., 28., 29. April sowie am 12. und 13. Mai 2010.

23.03.2010

Stücke zu dieser Nachricht:
Im weißen Rössl

Autoren zu dieser Nachricht:
Benatzky, Ralph