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60. Berlinale: "Im Angesicht des Verbrechens" von Rolf Basedow

Max Riemelt und Marie Bäumer als das russisch-jüdische Geschwisterpaar Marek und Stella im 1. Teil des Mehrteilers "Im Angesicht des Verbrechens"

© ARD/Julia von Vietinghoff

 

Rolf Basedow, 1947 in Hamburg geboren, ist mehrfach prämierter Drehbuchautor. Nach seinem Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film in München arbeitete er zunächst als Cutter und später auch als Regisseur von Dokumentar- und Fernsehfilmen.
1998 erhielt er für das Drehbuch zum Kinofilm "Bin ich schön?" von Doris Dörrie den Bayerischen Filmpreis. 1999 wurde sein Polizeiruf 110-Streifen "Sperling und der brennende Arm" mit dem Deutschen Fernsehpreis sowie dem Robert-Geisendörfer-Preis ausgezeichnet. 2007 bekam Rolf Basedow überdies den Adolf Grimme Preis für das Beste Buch für den Fernsehfilm "Polizeiruf 110: Er sollte tot". 2008 erhielt er zusammen mit Co-Autor und Regisseur Dominik Graf den Adolf Grimme Preis für das Drehbuch des TV-Spielfilms "Eine Stadt wird erpresst".

Seinen neuesten Coup landete Basedow mit seinem Mehrteiler Im Angesicht des Verbrechens, Regie Dominik Graf, der zum Abschluss der 60. Berlinale gezeigt wurde und einen "starken Akzent" setzte; zum einen Kriminalfilm, zum anderen Mafiadrama - aber "vor allem packend" (Süddeutsche Zeitung). Dem "spektakuläre[n]" Drehbuch von Rolf Basedow bescheinigt die Süddeutsche Zeitung "große Qualität". Der Tagesspiegel hält fest, dass das "breit angelegte, weitverzweigte Polizei- und Gangsterepos (...) großes, grandioses Fernsehkino" ist und auch Die Zeit stimmt abschließend ein: "Im Angesicht des Verbrechens ist großes Kino im Fernsehen oder großes Fernsehen im Kino, jedenfalls sind es Bilder, die aus zehn Tagen Festival herausragen".

Im Angesicht des Verbrechens läuft ab dem 27.04. auf Arte und ab dem 22.10.2010 in der ARD.

24.02.2010

Autoren zu dieser Nachricht:
Basedow, Rolf