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Grenzenlos: "Die Geschichte der Zukunft" in Mülheim und Dresden

Foto: Per Morten Abrahamsen (Det Kongelige Teater Kopenhagen)

 

Am 11.09.2009 am Königlichen Theater in Kopenhagen uraufgeführt, gastiert die dänische Inszenierung von Christian Lollikes neuem Stück Die Geschichte der Zukunft nun auch in Deutschland. Im Rahmen des Festivals After the Fall ist es am 1. November am Ringlokschuppen sowie am 4. November am Staatsschauspiel Dresden zu sehen. Die beiden Theater laden gemeinsam mit dem Goethe-Institut vom 31. Oktober bis 8. November 2009 zu dem europäischen Theaterprojekt ein. Anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums des Mauerfalls widmeten 17 Dramatiker aus 15 europäischen Ländern im Auftrag des Goethe-Instituts ihre Stücke diesem einschneidenden historischen Moment und konfrontieren das Ereignis mit den Auswirkungen auf ihre Heimat. Ingesamt wurden sieben der Inszenierungen für das Festival ausgewählt.

Geschichte, nicht als Vergangenheitsbeschreibung, sondern als Zustandsbeschreibung einer Zukunft, die in der Gegenwart wurzelt: So nähert sich Christian Lollike in seinem neuesten Stück den weitreichenden Umbrüchen nach dem Mauerfall, die keine Grenzen kannten. Doch jede Grenzüberschreitung kreiert neue Grenzen, dringt in Befindlichkeiten, Alltagssituationen, Ideologien; trennt auf neue Weise die, die zählen, von denen, die nichts zu sagen haben und unsichtbar werden. Lollike hinterfragt die Globalisierung des demokratischen Gedankens, changiert dabei zwischen karikierend, zynisch und grotesk-offensiv. Die Darsteller sind herausgefordert, auf seine dichte Collage aus Zitaten, philosophischen Diskursen, Reportagen und Werbeslogans einzugehen, rasant in diverse Rollen und Haltungen zu schlüpfen. Sie reden sich um Kopf und Kragen, Ost und West, Absenz und Präsenz, Kunst und das Hier und Jetzt.

Die Geschichte der Zukunft ist frei zur DSE.

23.10.2009

Stücke zu dieser Nachricht:
Die Geschichte der Zukunft

Autoren zu dieser Nachricht:
Lollike, Christian