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© Anna Radaschütz
Der Autor:innenpreis des Heidelberger Stückemarkts geht in diesem Jahr an Arad Dabiri für sein Stück DRUCK!. Zudem wurde das Kollektiv Frankfurter Hauptschule ausgezeichnet - zum ersten Mal erhielten zwei Autor:innen den mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis des Festivals.
DRUCK! "führt uns in die Welt von Hassan, Shirin und ihren Freunden Omar, Murat und Freddie, die mit der bevorstehenden Verurteilung ihres Bruders bzw. Freundes wegen eines Drogendelikts konfrontiert sind":
"Die besondere Melodie, der treibende Rhythmus und die poetische Kraft des Stückes öffnen Türen zu neuen Perspektiven und Diskussionen. (...) Es stellt die Frage, was es bedeutet, sich anzupassen oder aufzubegehren (...). Arad Dabiri gelingt es auf beeindruckende Weise, die komplexen Dynamiken unserer Gesellschaft, ausgehend von Rassismen und Klassismen, zu beleuchten und dabei sowohl die individuellen als auch die strukturellen Herausforderungen unserer Zeit zu reflektieren." (aus der Laudatio)
"Dabiri beschreibt das 'Leben in einem Spalt': Junge Menschen, die gefangen sind zwischen Abgrenzung und Überidentifikation (...). Das ist Rap, ohne Rap zu sein, ein Sprachflow, der mal spielerisch ist und dann wieder nüchtern und genau. Vielleicht sogar, mit Blick auf eine Dramatik zwischen Bernhard und Jelinek: typisch österreichisch. Im Spalt zwischen Teheran und Wien." (Stückporträt von Falk Schreiber/Nachtkritik)
Der Jury gehörten in diesem Jahr Emre Akal, Cornelia Fiedler, Elvin İlhan, Jürgen Popig und Bernadette Sonnenbichler an.
06.05.2024
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DRUCK!
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Dabiri, Arad