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Ivana Sokola gewinnt Autor:innenpreis des Heidelberger Stückemarkts
Ivana Sokola gewinnt mit ihrem neuen Stück Pirsch den mit 10.000 Euro...

"Happy End" (Weill/Brecht/Hauptmann) am Renaissance-Theater Berlin
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"Ein Mann seiner Klasse" beim Berliner Theatertreffen
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Auszeichnung: "1. Paul Abraham Preis" für Thomas Zaufke
Thomas Zaufke wird als erster Musikschaffender mit dem neugeschaffenen, mit...

"Der Fürst von Pappenheim" von Hugo Hirsch
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Rückblick: "Das schönste Mädchen der Welt" am Grips Theater, Berlin
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UA:"Federn lassen" von Regina Dürig am Kosmos Theater Wien
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Premiere: "Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat" an der Oper Wuppertal.
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Ivana Sokola gewinnt Autor:innenpreis des Heidelberger Stückemarkts

© Laura Levin

 

Ivana Sokola gewinnt mit ihrem neuen Stück Pirsch den mit 10.000 Euro dotierten Autor:innenpreis des Heidelberger Stückemarkts 2022. Die Lesung des Textes ist weiterhin als Video-on-Demand auf theaterheidelberg.de verfügbar.

Aus der Laudatio: "Wir haben uns für die sprachliche Brillanz, eine feine Stückkomposition und Relevanz entschieden. Was anmutet wie ein theatrales Poem, verführt in kriminalistischer Art zur Hinterfragung des allseits bekannten Phänomens eines Dorffestes und seiner Abgründe – hier der immer und immer wiederkehrende: Übergriffe von Männern an Frauen. Es kann eine Kirmes sein, Karneval, die Autorin selbst sprach vom Hamburger Dom, ein Bild. Ein Bild, wie so viele. Das Stück agiert gekonnt mit Metaphern: alten, die neu mit Bedeutung versehen werden, ganz neuen, die gewiss sehr geheimnisvoll, aber auf jeden Fall lyrisch klar auf eine Fährte führen. Eine Fährte, ja, wir werden von Ivana Sokola auf die Pirsch geschickt – auf der Suche nach der Wahrheit, die Rache als Möglichkeit, begleitet von antik anmutenden Chören, die den Aufbau wie auch die Dekonstruktion der Protagonistin befeuern – ein Feuer, das seit 1971 oder 1960 brennt – um nur eines der großartigen Gleichnisse zu nennen, mit denen uns Ivana Sokola gekonnt, versiert und vor allem sprachlich sehr fein, rhythmisch brillant, aber höchst schmerzlich auf die aberwitzig vielen, ewig sich wiederholenden und nicht geahndeten Übergriffe stößt."

09.05.2022

Stücke zu dieser Nachricht:
Pirsch

Autoren zu dieser Nachricht:
Sokola, Ivana