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"Liberté oh no no no" von Anja Hilling uraufgeführt

© Schauspiel Frankfurt / Robert Schittko

 

Am 14. Januar war die Uraufführung von Anja Hillings Stück Liberté oh no no no am Schauspiel Frankfurt. Regie führte Sebastian Schug.

Inspiriert von Rimbauds "Illuminationen" geht Anja Hilling anhand einer beispielhaften und gleichzeitig sehr heutigen Biographie Fragen nach Freiheit, Liebe, Konformität auf den Grund. Archaisch und hochpoetisch.

"Das fängt Anja Hilling in ihren Sprachmustern für einen bestimmten Lebensabschnitts extrem virtuos ein, und die Musik, die sie auswählt, liegt wie ein Melodrama unter den Szenen. Sebastian Schugs Inszenierung ist ein großes, rasantes Durcheinander mit einem sensationellen Vierer-Ensemble." (Deutschlandfunk Kultur)

"Es geht also um diese besondere Form der Freiheit, nämlich die des finanziell abgesicherten Individuums zur Selbstverwirklichung, es geht um gesellschaftliche Zwänge und das immer schon vergebliche Begehren nach dem großen Ausbruch. (...) Hilling formt ihre Gegenwartsbeobachtungen zu feiner Sprache: denn R ist eine (Achtung Zitatmix!) burgerliebende bargeldloszahlende Bürgerin, die für heute, für nichts die Seele über die Schulter wirft. (...) Sebastian Schugs Inszenierung verpackt das schale neoliberale Freiheitsversprechen in die richtige Stimmung, in eine schaurigschummrige Nebelbank, die weich und comfy ist, aber zugleich durchzogen ist von stressig flackernden Neonröhren und aggressiv blinkenden LEDs (Bühne: Thea Hoffmann-Axthelm)." (nachtkritik)

Mehr zu der Inszenierung unter: Schauspiel Frankfurt.

18.01.2022

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Liberté oh no no no

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Hilling, Anja