Aktuelle Nachrichten

Uraufführung live: "Teile (hartes Brot)" von Anja Hilling am Residenztheater
Am 15. Mai eröffnet das Residenztheater München den Marstall mit der...

Berliner Theatertreffen 2021: "Einfach das Ende der Welt" von Jean-Luc Lagarce
Update: Das Berliner Theatertreffen zeigt am 13.5. einen Live-Stream aus dem...

Heidelberger Stückemarkt: Publikumspreis für "Einfache Leute"
Wir gratulieren Anna Gschnitzer, die mit Einfache Leute den Publikumspreis...

Förderpreis für "Wolkenrotz" von Vera Schindler
Wolkenrotz von Vera Schindler hat den Förderpreis des Berliner...

Schweizer Theatertreffen: "verdeckt" von Ariane Koch
Wir freuen uns über die Einladung von Ariane Kochs verdeckt zum Schweizer...

„Der unversöhnliche Philantrop“ (taz) – Erich Fried zum 100.
Am 6. Mai 1921 wurde Erich Fried in Wien geboren. Mit 17 floh er vor den...

Neu: "Glare" Kammeroper von Søren Nils Eichberg und Hannah Dübgen
Der Futurologe Michael enthüllt seinem besten Freund Alex, dass seine neue...

"Vater" von Florian Zeller gewinnt zwei Oscars
Florian Zellers Film Vater nach seinem gleichnamigen Theaterstück wurde mit...

Neu: "Stimmen im Kopf" Musical von Wolfgang Böhmer und Peter Lund
Nadine ist auf der Geschlossenen. Begleitet wird Nadine von Daniel. Daniel...

Neue Stoffrechte: Iris Hanikas "Echos Kammern"
Alles beginnt mit zehn Wochen in New York, wovon Sophonisbe, eine wackere...

Jetzt lieferbar per Post: "Poesie einer verlorenen Normalität"
Krasnojarsk von Johan Harstad wurde vom Schauspielhaus Graz als Virtual...

Dramatiker:innen-Fonds am Berliner Ensemble
Im Rahmen eines kurzfristig ins Leben gerufenen Dramatiker:innen-Fonds hat...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte

"Poesie einer verlorenen Normalität" - "Krasnojarsk" von Johan Harstad

Inszenierungsfoto © Johanna Lamprecht

 

Am 12. Februar war die deutschsprachige Erstaufführung von Johan Harstads Stück Krasnojarsk als VR-Premiere am Schauspielhaus Graz (Regie: Tom Feichtinger). Die Inszenierung wurde speziell für eine virtuelle 360-Grad Produktion konzipiert und kann nun durch VR-Brillen gesehen werden. Das technische Zubehör wird per Fahrradkurier und demnächst auch per Post deutschlandweit geliefert.

"Der 1979 in Stavanger geborene Johan Harstad fragt, was unsere Zivilisation ausmacht und was in eine ungewisse Zukunft hinüber zu retten sich lohnte." (Nachtkritik) "Die 'Endzeitreise in 360°' ist großes Heimbrillenkino. Die Bildsprache postapokalyptisch-trostlos, vor den Augen Steppen, in denen man sich verlieren könnte." (Süddeutsche Zeitung) "Spektakuläre Bildüberblendungen und das noch völlig ungewohnte Erlebnis von 360-Grad-Filmen, in denen man die Perspektive selbst wählen kann, machen Krasnojarsk zu einem aufregenden Erlebnis – und das zu Hause im Bürostuhl." (Deutschlandradio) "Harstad, einer der profiliertesten Gegenwartsautoren Skandinaviens, hat eine nüchterne Dystopie entworfen. Die Isolation der beiden Protagonisten, die menschenleere Umgebung, die bedrohliche Umwelt, passt auf ungemütliche Weise zur gegenwärtigen Lockdown-Stimmung. Doch Harstad erlaubt einen Lichtschimmer: Die Geschichten aus der untergegangenen Welt, die Poesie einer verlorenen Normalität." (Wiener Zeitung)

24.02.2021

Stücke zu dieser Nachricht:
Krasnojarsk

Autoren zu dieser Nachricht:
Harstad, Johan