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So schön wäre es gewesen - Knut Hamsuns "Spiel des Lebens"

Bühnenbildentwurf von Katja Haß

 

Die Premiere von Spiel des Lebens von Knut Hamsun war für den 20.3. geplant. Für die Inszenierung am Residenztheater, München hat Katja Haß ein eindrückliches Bühnenbild entworfen, über das kürzlich schon die Süddeutsche Zeitung berichtete.

Der Regisseur Stephan Kimmig hat sich mit der gesamten Kareno-Trilogie von Knut Hamsun beschäftigt. Die Hauptfigur ist der reaktionäre Philosoph Ivar Kareno, der als junger Mann von seinen rechten, antidemokratischen Ideen nicht ablassen will und darüber sogar sein Privatleben opfert. Als 50jähriger wird er vom politischen Establishment umworben und stellt sich erneut gegen die Erwartungen, die von außen an ihn herantgetragen werden.

"Dräuender Rechtspopulismus, pervertierter Kapitalismus, Seuche, Krankheit, Systemzusammenbruch – ausgehend von solchen Stichworten schuf Haß einen 'abgeschotteten Raum' (Haß), der aussieht wie eine riesige Lagerhalle. 'Aber es könnte auch ein Labor sein oder eine Quarantänestation'" (Süddeutsche Zeitung)

03.04.2020

Stücke zu dieser Nachricht:
Abendröte
An des Reiches Pforten
Kareno-Trilogie
Spiel des Lebens

Autoren zu dieser Nachricht:
Hamsun, Knut