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Wir trauern um Horst Pillau
Im Januar 1960 wurde Das Fenster zum Flur am Berliner Hebbel-Theater...

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Förderpreis für "Wolkenrotz" von Vera Schindler
Wolkenrotz von Vera Schindler hat den Förderpreis des Berliner...

Heidelberger Stückemarkt: Publikumspreis für "Einfache Leute"
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Uraufführung live: "Teile (hartes Brot)" von Anja Hilling am Residenztheater
Am 15. Mai eröffnet das Residenztheater München den Marstall mit der...

„Der unversöhnliche Philantrop“ (taz) – Erich Fried zum 100.
Am 6. Mai 1921 wurde Erich Fried in Wien geboren. Mit 17 floh er vor den...

Neu: "Stimmen im Kopf" Musical von Wolfgang Böhmer und Peter Lund
Nadine ist auf der Geschlossenen. Begleitet wird Nadine von Daniel. Daniel...

"Vater" von Florian Zeller gewinnt zwei Oscars
Florian Zellers Film Vater nach seinem gleichnamigen Theaterstück wurde mit...

Neue Stoffrechte: Iris Hanikas "Echos Kammern"
Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2021. Alles beginnt...


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Neu: "Polly" von Fabrice Melquiot

 

Als Polly auf die Welt kommt, kann niemand sagen, was er-sie ist: Junge? Mädchen? Oder was für ein Geschlechtsteil das ist: Puller? Muschi? Irgendwas dazwischen. Die Eltern sagen: Polly hat ein Puschi, alles andere ist egal, wir lieben Polly. Die Ärzte sagen: Das muss man entscheiden, das operieren wir. Mit sieben Jahren bekommt Polly einen Puller, später Testosteron. Niemand verliebt sich in Polly, doch dann kommt Louise. Die erste Liebe. Und geht wieder. Im Internet findet Polly schließlich andere Jugendliche, denen es genauso geht, und lernt das Wort intersexuell. Wenn er-sie Bewerbungen schreibt, bleibt das Kästchen männlich/weiblich leer. Polly liebt Sprichwörter, verliebt sich, entliebt sich, hat den ersten Job, den zweiten, trägt Kleider, Anzüge, Nagellack und Hüte ...

In einem Kaleidoskop aus kurzen Szenen und epischen Passagen verhandelt Fabrice Melquiot die Themen Transgender, Coming-of-Age und Geschlechterzuschreibungen auf poetische, humorvolle und empowernde Weise.

28.02.2020

Stücke zu dieser Nachricht:
Polly

Autoren zu dieser Nachricht:
Melquiot, Fabrice