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Der Vorname
26.06.2020, Baden-Baden, Theater

Bombe!
13.03.2020, Göttingen, Deutsches Theater

Der Sohn
23.10.2019, Hamburg, St. Pauli Theater

Der Name der Rose
09.08.2019, Erfurt, Theater

Die Verlobung in St. Domingo - Ein Widerspruch
04.04.2019, Zürich, Schauspielhaus

Der Hase mit den Bernsteinaugen
06.04.2019, Linz, Landestheater

Am Rand (ein Protokoll)
09.03.2019, Nürnberg, Staatstheater

Die Jüdin von Toledo
01.11.2018, Bochum, Schauspielhaus

Hunger
19.10.2018, Berlin, Deutsches Theater

Effi
19.09.2018, Berlin, Theater an der Parkaue


Neu: "Polly" von Fabrice Melquiot

 

Als Polly auf die Welt kommt, kann niemand sagen, was er-sie ist: Junge? Mädchen? Oder was für ein Geschlechtsteil das ist: Puller? Muschi? Irgendwas dazwischen. Die Eltern sagen: Polly hat ein Puschi, alles andere ist egal, wir lieben Polly. Die Ärzte sagen: Das muss man entscheiden, das operieren wir. Mit sieben Jahren bekommt Polly einen Puller, später Testosteron. Niemand verliebt sich in Polly, doch dann kommt Louise. Die erste Liebe. Und geht wieder. Im Internet findet Polly schließlich andere Jugendliche, denen es genauso geht, und lernt das Wort intersexuell. Wenn er-sie Bewerbungen schreibt, bleibt das Kästchen männlich/weiblich leer. Polly liebt Sprichwörter, verliebt sich, entliebt sich, hat den ersten Job, den zweiten, trägt Kleider, Anzüge, Nagellack und Hüte ...

In einem Kaleidoskop aus kurzen Szenen und epischen Passagen verhandelt Fabrice Melquiot die Themen Transgender, Coming-of-Age und Geschlechterzuschreibungen auf poetische, humorvolle und empowernde Weise.

28.02.2020

Stücke zu dieser Nachricht:
Polly

Autoren zu dieser Nachricht:
Melquiot, Fabrice