Aktuelle Nachrichten

Aus aktuellem Anlass: Coronavirus (COVID-19)
Liebe Autorinnen und Autoren, liebe Kolleginnen und Kollegen, das...

Terrence McNally im Alter von 81 Jahren verstorben
Der amerikanische Autor Terrence McNally ist am 24. März in New York in Folge...

Neu: "Wolf unter Wölfen" (Oper) von Søren Nils Eichberg und John von Düffel
"Es ist hungrige Zeit, Wolfszeit. Wer stark ist, lebe! Aber wer schwach ist,...

Neu: "Neue Reisende" von Tine Høeg
Tine Høegs Roman Neue Reisende - ausgezeichnet als bestes dänisches Debüt -...

Neu: "Polly" von Fabrice Melquiot
Als Polly auf die Welt kommt, kann niemand sagen, was er-sie ist: Junge?...

Neu: "Sprache, mein Stern. Hölderlin hören." - Hörspiel von Ruth Johanna Benrath
Die späten Gedichte Friedrich Hölderlins galten lange als minderwertige...

Neu: "Linie 912" von Thilo Reffert
In und um den Bus der Linie 912 kreuzen sich zehn Lebenswege und sind danach...

"Bombentyp" (FAZ) und "super-flockig" (Die deutsche Bühne) - UA von Löhle/Abbasi
Kurz bevor der Spielbetrieb eingestellt werden musste, war am 13. März die...

Neu: "Serpentinen" von Bov Bjerg
Mit Auerhaus gelang Bov Bjerg 2015 der Durchbruch und eroberte wenig später...

Neu: "Frida und der NeinJa-Ritter" von Philipp Löhle
Am 11. März erscheint das Kinderbuch Frida und der NeinJa-Ritter zum...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte

Aktuell: "Die Jüdin von Toledo" am Schauspielhaus Bochum

Szenenfoto © Jörg Brüggemann/Ostkreuz, Schauspielhaus Bochum

 

Am 1. November eröffnete Johan Simons seine Intendanz am Schauspielhaus Bochum mit einer Bearbeitung von Lion Feuchtwangers Roman Die Jüdin von Toledo. Koen Tachelets Bühnenfassung (Übersetzung: Uwe Dethier) ist ein "straffes Stück" (Die Zeit), das "unverkennbar aktuelle politische Bezüge" (Süddeutsche Zeitung) bereithält und "erschreckend nah an globalen Verwerfungen der Gegenwart herangerückt erscheint" (Die Tageszeitung). 

"Feuchtwanger erzählt von den Chancen einer Verständigung zwischen Christentum, Judentum und Islam und vom grausamen Ende einer Utopie: Im maurisch-islamischen Spanien gab es im 13. Jahrhundert eine Zeit friedlicher Koexistenz, die dann im Fanatismus der Kreuzzüge unterging." (Deutschlandfunk) 

"Die Fassung, die Koen Tachelet - gegenwärtig einer der ausgezeichneten Vertreter seiner Zunft - (...) hergestellt hat, beeindruckt durch ihre sorgsam konstruierte Spannungsbreite und einen sprachlichen Gestus der ruhigen Unmittelbarkeit. (...) Ein triumphaler Ensemble-Abend." (Frankfurter Allgemeine Zeitung) 

"In der Adaptation von Lion Feuchtwangers Die Jüdin von Toledo wird das Mittelalter zum Spiegel, in dem beängstigend klar die Züge der Gegenwart aufscheinen." (Neue Zürcher Zeitung) 

"In dieser sehr heutigen Inszenierung eines historischen Stoffes zeigt Simons, wie äußerer Druck die Menschen in Selbstbehauptungszwänge stürzt, von denen sie nicht immer so genau wissen, warum sie ihnen eigentlich nachgeben." (Westfälische Rundschau)

01.12.2018

Stücke zu dieser Nachricht:
Die Jüdin von Toledo

Autoren zu dieser Nachricht:
Tachelet, Koen
Feuchtwanger, Lion