Aktuelle Nachrichten

Live-Stream: Online-Premiere nach Maria Ursprungs "Schleifpunkt"
Eigentlich sollte die Uraufführung von Maria Ursprungs Stück Schleifpunkt...

"Und morgen streiken die Wale" als Online-Adventure
Am 13. März hat Und morgen streiken die Wale von Thomas Arzt Premiere am...

Live-Stream: "Happy End für Eilige" - Brechtfestival Augsburg
Für das Online-Format des Brechtfestival Augsburg zeigen Winnie Böwe...

"Poesie einer verlorenen Normalität" - "Krasnojarsk" von Johan Harstad
Am 12. Februar war die deutschsprachige Erstaufführung von Johan Harstads...

"Der Vorname" und "Das Abschiedsdinner" im ORF
Zwei Stücke von Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière werden im...

Berliner Theatertreffen 2021: "Einfach das Ende der Welt" von Jean-Luc Lagarce
Wir freuen uns über die Einladung von Einfach das Ende der Welt zum Berliner...

Nils Zapfe ist Oberspielleiter
Wir gratulieren unserem Regisseur Nils Zapfe, der ab sofort die Position des...

KinderStückePreis 2021: Nominierung für Esther Becker
Wir gratulieren: Esther Becker ist mit Das Leben ist ein Wunschkonzert für...

Golden-Globe-Nominierungen Florian Zellers THE FATHER
Der Film nach dem Theaterstück Vater von Florian Zeller wurde für insgesamt...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte

Aktuell: "Die Jüdin von Toledo" am Schauspielhaus Bochum

Szenenfoto © Jörg Brüggemann/Ostkreuz, Schauspielhaus Bochum

 

Am 1. November eröffnete Johan Simons seine Intendanz am Schauspielhaus Bochum mit einer Bearbeitung von Lion Feuchtwangers Roman Die Jüdin von Toledo. Koen Tachelets Bühnenfassung (Übersetzung: Uwe Dethier) ist ein "straffes Stück" (Die Zeit), das "unverkennbar aktuelle politische Bezüge" (Süddeutsche Zeitung) bereithält und "erschreckend nah an globalen Verwerfungen der Gegenwart herangerückt erscheint" (Die Tageszeitung). 

"Feuchtwanger erzählt von den Chancen einer Verständigung zwischen Christentum, Judentum und Islam und vom grausamen Ende einer Utopie: Im maurisch-islamischen Spanien gab es im 13. Jahrhundert eine Zeit friedlicher Koexistenz, die dann im Fanatismus der Kreuzzüge unterging." (Deutschlandfunk) 

"Die Fassung, die Koen Tachelet - gegenwärtig einer der ausgezeichneten Vertreter seiner Zunft - (...) hergestellt hat, beeindruckt durch ihre sorgsam konstruierte Spannungsbreite und einen sprachlichen Gestus der ruhigen Unmittelbarkeit. (...) Ein triumphaler Ensemble-Abend." (Frankfurter Allgemeine Zeitung) 

"In der Adaptation von Lion Feuchtwangers Die Jüdin von Toledo wird das Mittelalter zum Spiegel, in dem beängstigend klar die Züge der Gegenwart aufscheinen." (Neue Zürcher Zeitung) 

"In dieser sehr heutigen Inszenierung eines historischen Stoffes zeigt Simons, wie äußerer Druck die Menschen in Selbstbehauptungszwänge stürzt, von denen sie nicht immer so genau wissen, warum sie ihnen eigentlich nachgeben." (Westfälische Rundschau)

01.12.2018

Stücke zu dieser Nachricht:
Die Jüdin von Toledo

Autoren zu dieser Nachricht:
Tachelet, Koen
Feuchtwanger, Lion