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Neu bei FBE: "Stella" von Wolfgang Böhmer und Peter Lund

Stella Goldschlag

 

Greifer: Juden, die für die Gestapo auf Judenjagd gingen, bzw. gehen mussten. Eine von ihnen war Stella Goldschlag, spektakulär durch ihre Erscheinung, Schönheit und Prozesse. Peter Lund und Wolfgang Böhmer schrieben ein Singspiel über Stella.

Stella Goldschlag hatte alles, was zu einer großen Karriere im 20. Jahrhundert notwendig war: Eine blendende Erscheinung, das nötige Talent und Tatkraft, sowie das gewisse Maß an Rücksichtslosigkeit, das den wirklichen Star ausmacht. Aber Stella Goldschlag war Jüdin. Und schlimmer noch: Sie maßte sich an, keine Jüdin sein zu wollen. Schließlich erfüllt sich Stellas Wunsch nach Berühmtheit auf denkbar schrecklichste Weise.
Ganz Berlin kennt die tüchtigste Greiferin der Gestapo, das berüchtigte "blonde Gespenst vom Kurfürstendamm". Stella Goldschlags Biographie ist eine sehr deutsche Karriere. Und so ist Stella auch ein sehr deutsches Stück Musiktheater geworden, das sich lustvoll böse aus unserer musikalischen Vergangenheit bedient. Von der Spätromantik bis zum Chanson, von Arnold Schönberg bis zum Dreißiger-Jahre-Schlager spannt sich der Soundtrack dieses UFA-Films, der nie gedreht wurde.

Stella wurde 2016 in neun Kategorien für den Deutschen Musical Theater Preis nominiert und in sechs Kategorien ausgezeichnet. Unter anderem als bestes Musical, beste Komposition, bestes Buch und beste Liedtexte.

22.12.2016

Stücke zu dieser Nachricht:
Stella

Autoren zu dieser Nachricht:
Lund, Peter
Böhmer, Wolfgang