Aktuelle Nachrichten

"Autoren schlagen Alarm" (Der Tagesspiegel)
Der Tagesspiegel berichtete am 12. Mai über ein drängendes Problem im Zuge...

Neu: "Gigiwonder. Die Geschichte eines Beins" von Vera Schindler
Die Arbeiten laufen gut und Gigis Augen werden schwer. Als er aufwacht, ist...

"Der Fiskus" von Felcia Zeller in Mülheim
Felicia Zellers Stück Der Fiskus wurde für den Mülheimer Dramatikerpreis...

Sina Ahlers und Johanna Kaptein beim Heidelberger Stückemarkt
Sina Ahlers und Johanna Kaptein sind mit ihren Stücken Schamparadies und...

Neu: "Noch einen Augenblick" von Fabrice Roger-Lacan
Suzanne liebt ihren Mann wie eh und je, auch wenn der eifersüchtige Julien...

Neu: "Wie der Vater, so der Sohn" von Clément Michel
Was, wenn Vater und Sohn eines Morgens im Körper des anderen aufwachen?...

Stipendien für Ruth Johanna Benrath und Esther Becker
ASSITEJ e.V. und KJTZ haben angesichts der aktuellen Corona-Krise fünfzehn...

"Alles was Sie wollen" und "Wir kommen" bei den PTT
"Noch ist nicht klar, ob wir die neunten Privattheatertage vor Publikum...

Ariane Koch beim Hans-Gratzer-Stipendium 2020
Am 22. Mai ab 20 Uhr werden die Stückentwürfe der sechs Finalist*innen des...

Neu: "Hawaii" von Cihan Acar
Es sind die heißesten Tage im Jahr, Hundstage, die, so glauben manche,...

Neu: "Wolf unter Wölfen" (Oper) von Søren Nils Eichberg und John von Düffel
"Es ist hungrige Zeit, Wolfszeit. Wer stark ist, lebe! Aber wer schwach ist,...

Neu: "Polly" von Fabrice Melquiot
Als Polly auf die Welt kommt, kann niemand sagen, was er-sie ist: Junge?...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte

Zum Wiederentdecken: "Robinson soll nicht sterben" von Friedrich Forster

© Filmplakat

 

Daniel Defoe, der berühmte Autor des "Robinson Crusoe", fristet arm und erblindet sein Leben in einer Dachkammer. Um an Geld zu gelangen, hat ihn sein missratener Sohn Tom nicht nur um Hab und Gut gebracht, sondern ihm auch noch das Urmanuskript des "Robinson" entwendet. Die kleine Maud, bei deren Mutter Defoe Zuflucht fand, will ihm aus seiner Not helfen: Sie verbündet sich mit einer Schar Jungen, deren Anführer sich Robinson nennt. Es gelingt ihnen, Defoes Sohn Tom in seiner Gastwirtschaft zu stellen, ihn zu fesseln und vor den König zu bringen. Der König, von der kleinen Schar über die Not und über das Schicksal Defoes informiert, begibt sich mit den Kindern zu dem erblindeten Dichter. Er schenkt ihm als Beweis seiner Freundschaft ein Haus, in dem er durch eine ebenfalls gewährte Lebensrente seine Tage sorgenfrei verbringen kann.

Gerhart Hauptmann hat mit seiner Voraussage recht behalten: "Robinson soll nicht sterben ist ein Juwel! Ein Werk, dem ich die deutsche Unsterblichkeit weissage."

Nach der Uraufführung 1932 erlebte Robinson soll nicht sterben von Friedrich Forster  tausende Aufführungen, u.a. am Theater in der Parkaue und am Theater der Jugend. 1957 wurde das Stück mit Romy Schneider und Horst Buchholz verfilmt.

22.12.2016

Stücke zu dieser Nachricht:
Robinson soll nicht sterben

Autoren zu dieser Nachricht:
Forster, Friedrich