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Neu bei DESCH: "Die gefälschte Wahrheit" von Peter Buchholz

Foto: Peter Buchholz © Stephan Persch

 

"Erben bringt Scherben", diese Erfahrung machen die grundverschiedenen Schwestern Eva, Judith und Christin nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters. Doch nicht der gemeinsame Abschiedsschmerz lässt sie zusammenkommen, sondern die Verwaltung des vermeintlichen Erbes. Judith und Eva sind in finanzieller Bedrängnis und erhoffen sich vom Nachlass Entlastung und auch Wiedergutmachung. War der Vater für sie zu Lebzeiten ein ignoranter Despot, soll nun wenigstens sein Tod gewinnbringend sein. Durch die Erzählungen von Christin eröffnen sich den beiden anderen völlig neue Perspektiven auf ihren Vater. "Der Alte" ein Kunstkenner und sympathischer Lebemann mit einer jungen Freundin? Für Eva und Judith kaum vorstellbar, sitzen die einmal geschlagenen Wunden zu tief. Als stiller Zeuge der gezogenen Bilanz, bekommt das Bild des Künstlers Laplace eine immer größere Bedeutung.

Die gefälschte Wahrheit von Peter Buchholz ist eine spannende und sensible Geschichte über drei Schwestern, die sich, hin- und hergerissen zwischen existentiellen Nöten, dem wiederbelebten Groll der Kindheit, aber auch innig-verbündenden Erinnerungen, mal bissig-sarkastisch, mal sentimental-hitzige Wortgefechte liefern, dessen impulsiven Sog man sich nicht entziehen kann.

(Das Stück liegt ebenfalls in einer Fassung für drei Schauspieler unter dem Titel Unter falschen Brüdern vor.)

29.04.2016

Stücke zu dieser Nachricht:
Die gefälschte Wahrheit

Autoren zu dieser Nachricht:
Buchholz, Peter