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DSE: Christian Lollikes "Das normale Leben" am Staatsschauspiel Dresden

 

Drei Personen haben die Aufgabe, das Glück und die Freiheit zu feiern. Sie sollen eine Huldigung an die Lebenslust verfassen und ein Portrait ihrer selbst als radikal offene Menschen zeichnen, entdecken dabei aber zu ihrer großen Bestürzung, dass sie beobachtet werden, von Spiegeln, von Mikrofonen, von Vorschriften, von Kameras. Sie sind also gar nicht so frei und glücklich, wie sie dachten. Alles ist gefährlich und alles ist ungesund. Wer mit Vergnügen isst, wird fett. Wer bei der Arbeit träumt, riskiert, den Job zu verlieren. Dunkelhäutige Männer mit Bart können fanatische Mörder sein, also Vorsicht. Blonde Männer mit blauen Augen können fanatische Mörder sein, also Vorsicht.

Christian Lollike, einer der profiliertesten Dramatiker Dänemarks, frönt in seinem neuen Stück Das normale Leben oder Körper und Kampfplatz seiner Lust, die Dinge auf den Kopf zu stellen. Zwischen Meta-Fiktion und berührenden Geschichten beschreibt er die Suche nach Individualität, den Wahn um den perfekten Körper, die Angst vor dem Arbeitsdruck und bringt die Leere des postmodernen Lebens auf den Punkt: Die Hölle sind nicht die anderen, sondern wir selbst.

Am 27. September findet am Staatsschauspiel Dresden die deutschsprachige Erstaufführung in der Inszenierung von Hauke Meyer statt. Weitere Produktionen wird es in dieser Spielzeit in Saarbrücken und Wien geben.

Weitere Aufführungen: 1. und 14.10.2012

28.08.2012

Stücke zu dieser Nachricht:
Das normale Leben oder Körper und Kampfplatz

Autoren zu dieser Nachricht:
Lollike, Christian