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"Der Vorname" am Theater Baden-Baden
Am 25. Juni hatte Katrin Hentschels Inszenierung des Komödien-Klassikers Der...

"Kopfkino" von Thomas Zaufke und Peter Lund gewinnt beim New York Independent Film Festival
Thomas Zaufke und Peter Lund haben mit ihrem Musicalfilm Kopfkino beim New...

Ariane Koch beim Hans-Gratzer-Stipendium 2020
Ab 9. Mai werden die Stückentwürfe der sechs Finalist*innen des...

Sina Ahlers und Johanna Kaptein beim Heidelberger Stückemarkt
Sina Ahlers und Johanna Kaptein sind mit ihren Stücken Schamparadies und...

"Autoren schlagen Alarm" (Der Tagesspiegel)
Der Tagesspiegel berichtete am 12. Mai über ein drängendes Problem im Zuge...

"Der Fiskus" von Felcia Zeller in Mülheim
Felicia Zellers Stück Der Fiskus wurde für den Mülheimer Dramatikerpreis...

Neu: "Gigiwonder. Die Geschichte eines Beins" von Vera Schindler
Die Arbeiten laufen gut und Gigis Augen werden schwer. Als er aufwacht, ist...

Neu: "Noch einen Augenblick" von Fabrice Roger-Lacan
Suzanne liebt ihren Mann wie eh und je, auch wenn der eifersüchtige Julien...

Neu: "Wie der Vater, so der Sohn" von Clément Michel
Was, wenn Vater und Sohn eines Morgens im Körper des anderen aufwachen?...

Neu: "Hawaii" von Cihan Acar
Es sind die heißesten Tage im Jahr, Hundstage, die, so glauben manche,...

Neu: "Wolf unter Wölfen" (Oper) von Søren Nils Eichberg und John von Düffel
"Es ist hungrige Zeit, Wolfszeit. Wer stark ist, lebe! Aber wer schwach ist,...


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Verlagsgeschichte

 

Das Gründungsjahr des ältesten deutschen Bühnenverlags Felix Bloch Erben ist 1849. In diesem Jahr trat Waldemar Bloch, der Vater des später namensgebenden Felix Bloch, in das „Theater-Vereins- Büro“ C. Klose in Berlin ein, das er, samt angegliederter „Theatervereinszeitung“, kurze Zeit später übernahm. Damals verstand man unter „Theater-Vereins-Büro“ eine Agentur, die sowohl dramatische und musikalische Werke verlegte, als auch als Schauspieleragentur tätig war.

1863 stieg Felix Bloch in die Firma seines Vaters ein. Bis heute befindet sich der Verlag in Familienbesitz. Der Grundstein für die bis in die Gegenwart bestehende Vielfalt des Verlagsprogramms, die in ihrer Form einmalig in Deutschland ist, wurde schon in den Gründungstagen des Verlags gelegt. Schnell avancierte er zum bedeutendsten deutschsprachigen Bühnenverlag. Eine ausführliche Darstellung der Verlagsgeschichte von Felix Bloch Erben würde fast einer Kulturgeschichte des deutschsprachigen Theaters der letzten 150 Jahre gleichkommen. Im Sprechtheater werden Autoren und Werke aller Gattungen vertreten, im musikalischen Bereich dominieren Operette und Musical.

Neben dem deutschen Repertoire übernahm Felix Bloch Erben schon früh die Vertretung ausländischer Autoren. Bereits 1885 gründete der Verlag eine eigene Filiale in New York, heute bestehen enge Beziehungen zu Partneragenturen in ganz Europa sowie den U.S.A. und Japan.

Mit Rundfunk und Film kam in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts ein weiterer Verlagsbereich hinzu. Bereits seit 1928 nennt sich Felix Bloch Erben „Verlag für Bühne, Film und Funk“, wobei der Begriff Funk inhaltlich von Rundfunk später auch auf Fernsehen ausgedehnt wurde.

Die von Waldemar Bloch 1849 übernommene „Theatervereinszeitung“ entwickelte sich schnell zu einem der wichtigsten Mitteilungsblätter der deutschsprachigen Theaterwelt, 1862 erhielt sie den für das Verlagsmagazin bis heute gebräuchlichen Namen CHARIVARI.


Nikolsburger Platz 3, Verlagssitz von 1916 bis 1943.


Seit 1862 heißt das Verlagsmagazin CHARIVARI. Das Bild zeigt die Ausgabe vom 13. August 1887.


Hardenbergstraße 6, seit 1950 Sitz des Verlags. Die Aufnahme stammt aus dem Jahre 1953.