Aktuelle Nachrichten

Schweizer Theatertreffen: "verdeckt" von Ariane Koch
Wir freuen uns über die Einladung von Ariane Kochs verdeckt zum Schweizer...

Neu: "Glare" Kammeroper von Søren Nils Eichberg und Hannah Dübgen
Der Futurologe Michael enthüllt seinem besten Freund Alex, dass seine neue...

Dramatiker:innen-Fonds am Berliner Ensemble
Im Rahmen eines kurzfristig ins Leben gerufenen Dramatiker:innen-Fonds hat...

"Und morgen streiken die Wale" als Online-Adventure
Am 13. März hat Und morgen streiken die Wale von Thomas Arzt Premiere am...

"Kleist fürs Homeoffice" (Süddeutsche Zeitung): "Cecils Briefwechsel"
Die Uraufführung von Gott Vater Einzeltäter von Necati Öziri (Regie: Sapir...

Neu: "Die gar schröckliche Geschichte vom Kleinen Dings" von Magnus Båge und Lena Ollmark
Eine komische Gruseloper für Kinder ab 8 Jahren: Das Kleine Dings muss eine...

6 Oscar-Nominierungen für Zellers THE FATHER
Der Film nach dem Theaterstück Vater von Florian Zeller wurde für insgesamt...

Neue Romane im Frühjahrsprogramm
Alle Aufführungsrechte bei Felix Bloch Erben Tove Ditlevsen...

"Poesie einer verlorenen Normalität" - "Krasnojarsk" von Johan Harstad
Am 12. Februar war die deutschsprachige Erstaufführung von Johan Harstads...

"Der Vorname" und "Das Abschiedsdinner" im ORF
Zwei Stücke von Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière werden im...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
Franke, Holger

Zunächst als Schauspieler am GRIPS-Theater tätig, war Holger Franke 1972 Mitbegründer des Theaters Rote Grütze. Dort arbeitete er als Autor, Schauspieler, Regisseur. Zahlreiche seiner Stücke wurden verfilmt, preisgekrönt sowie etliche Male im In- und Ausland inszeniert. Nach einer Auszeit, in der 1982 sein autobiographischer Roman "Ohne mich fehlt mir was" erscheint, geht er zurück ans Theater Rote Grütze und nimmt dort seine Tätigkeiten als Regisseur und Co-Autor wieder auf. Es folgt ein Ruf ans Theaterhaus Stuttgart, wo er als Schauspielleiter zahlreiche seiner Stücke in enger Zusammenarbeit mit dem Theaterhof Priessenthal inszeniert. 2001 kehrt er zurück nach Berlin und initiiert zusammen mit Ricky Strohecker die Neugründung des Theaters Rote Grütze. 2005 wurde er als Ko-Autor für den Film "Alles Auf Zucker!" für den Deutschen Drehbuchpreis nominiert.

 

Vor einem dunklen Wald

3D, 2H

In Weißrussland versucht Olga, ihrem versoffenen, lebensmüden und kranken Bruder Igor, der bei dem Reaktorunglück in Tschernobyl unfreiwillig zum "Helden" geworden ist, wieder eine Lebensperspektive zu geben. Zur gleichen Zeit startet eine alternative Theatergruppe von deutschen Wanderschauspielern von ihrer Sinnkrise und der Suche nach Inhalten zu einem Gastspiel in den "Osten". Ihr Versuch eines deutsch-russischen Kulturaustausches, mit der Aufführung einer modernen Version des Märchens von "Hänsel und Gretel", scheitert jedoch. Sie werden verfolgt, überfallen, ausgewiesen, müssen flüchten und verirren sich in den Weiten Weißrusslands. Vor einem dunklen Wald treffen sie schließlich auf Olga und Igor. In tragikomischer Weise erzählt dieses Stück eine unheimliche Irrfahrt durch eine fremde Heimat. Wie Hänsel und Gretel verirren sich die Protagonisten auf ihrer Reise und suchen einen Ausweg aus Willkür, Würdelosigkeit und Zweifel.