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"Der Vorname" am Theater Baden-Baden
Am 25. Juni hatte Katrin Hentschels Inszenierung des Komödien-Klassikers Der...

"Kopfkino" von Thomas Zaufke und Peter Lund gewinnt beim New York Independent Film Festival
Thomas Zaufke und Peter Lund haben mit ihrem Musicalfilm Kopfkino beim New...

Ariane Koch beim Hans-Gratzer-Stipendium 2020
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Sina Ahlers und Johanna Kaptein beim Heidelberger Stückemarkt
Sina Ahlers und Johanna Kaptein sind mit ihren Stücken Schamparadies und...

"Autoren schlagen Alarm" (Der Tagesspiegel)
Der Tagesspiegel berichtete am 12. Mai über ein drängendes Problem im Zuge...

"Der Fiskus" von Felcia Zeller in Mülheim
Felicia Zellers Stück Der Fiskus wurde für den Mülheimer Dramatikerpreis...

Neu: "Gigiwonder. Die Geschichte eines Beins" von Vera Schindler
Die Arbeiten laufen gut und Gigis Augen werden schwer. Als er aufwacht, ist...

Neu: "Noch einen Augenblick" von Fabrice Roger-Lacan
Suzanne liebt ihren Mann wie eh und je, auch wenn der eifersüchtige Julien...

Neu: "Wie der Vater, so der Sohn" von Clément Michel
Was, wenn Vater und Sohn eines Morgens im Körper des anderen aufwachen?...

Neu: "Hawaii" von Cihan Acar
Es sind die heißesten Tage im Jahr, Hundstage, die, so glauben manche,...

Neu: "Wolf unter Wölfen" (Oper) von Søren Nils Eichberg und John von Düffel
"Es ist hungrige Zeit, Wolfszeit. Wer stark ist, lebe! Aber wer schwach ist,...


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Bild von Mattias AnderssonAndersson, Mattias

Mattias Andersson, 1969 in Göteborg geboren, studierte zunächst Schauspiel an der Akademie für Musik und Theater der Universität Göteborg. Seit 1993 arbeitet er als Autor und Regisseur. 2006 übernahm er die Künstlerische Leitung des Backa Teater in Göteborg. Seine Stücke und Inszenierungen wurden vielfach ausgezeichnet, u. a. 2007 mit dem hoch dotierten Ibsen-Preis. In seiner Arbeit als Autor bedient er sich der Methoden des investigativen Journalismus – jedem Stück gehen intensive Interviews voraus. Ohne authentisches Material gibt es kein Stück, und ohne das junge Publikum, was im Austausch mit seinem Text steht, keine Inszenierung. Seine Stücke sind hochaktuell, bestechen durch fundiertes Material, eine einfache Sprache und die Wucht des Themas.

 

Der Schwächere

(Den Svagare)
Ein Stück für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren
Deutsch von Jana Hallberg
2H
DSE: 11.12.2003, Düsseldorfer Schauspielhaus Düsseldorf

Der zwölfjährige Patrik liegt am Boden, sein Klassenkamerad Martin steht über ihm. Wo sind sie hingeraten, nach einer langen Verfolgungsjagd? Das Meer ist zu hören, hinter ihnen erhebt sich die dunkle Kulisse eines Waldes. Merkwürdige Gerüche und Geräusche gibt es hier. Und was ist das für ein Trank in dieser Flasche, aus der Patrik immer wieder trinkt? Die beiden Jungen sind wie aus der Welt gefallen, erst allmählich nehmen die Situation und ihre Vorgeschichte Konturen an.

In der Nacht nach einer schweren Demütigung auf einer Klassenfahrt wusste Martin plötzlich, dass er endlich etwas tun muss gegen Patrik, seinen Peiniger. Jahrelang hatte Patrik ihn vor der Klasse lächerlich gemacht. Alles, was man tun kann, um einen anderen vorzuführen und buchstäblich bloßzustellen, hat Patrik gestern getan. Aber wie kann man sich rächen? Was kann man dem anderen antun, nach all dem?
Ein subtiler Showdown beginnt, in dessen Verlauf die beiden Jungen die Positionen des Schwächeren und des Stärkeren ständig tauschen. Mal triumphiert der eine, mal der andere. Im Hintergrund rauscht der Wald, die Klasse ist außer Hörweite.

Mattias Andersson gelingt ein subtiles Duell zwischen zwei Jungen, die sehr verschieden sind, die sich aber im Verlauf ihres spannenden und manchmal gruseligen und mystischen Rollenspiels einander annähern.

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