Aktuelle Nachrichten

"Autoren schlagen Alarm" (Der Tagesspiegel)
Der Tagesspiegel berichtete am 12. Mai über ein drängendes Problem im Zuge...

Neu: "Gigiwonder. Die Geschichte eines Beins" von Vera Schindler
Die Arbeiten laufen gut und Gigis Augen werden schwer. Als er aufwacht, ist...

"Der Fiskus" von Felcia Zeller in Mülheim
Felicia Zellers Stück Der Fiskus wurde für den Mülheimer Dramatikerpreis...

Sina Ahlers und Johanna Kaptein beim Heidelberger Stückemarkt
Sina Ahlers und Johanna Kaptein sind mit ihren Stücken Schamparadies und...

Neu: "Noch einen Augenblick" von Fabrice Roger-Lacan
Suzanne liebt ihren Mann wie eh und je, auch wenn der eifersüchtige Julien...

Neu: "Wie der Vater, so der Sohn" von Clément Michel
Was, wenn Vater und Sohn eines Morgens im Körper des anderen aufwachen?...

Stipendien für Ruth Johanna Benrath und Esther Becker
ASSITEJ e.V. und KJTZ haben angesichts der aktuellen Corona-Krise fünfzehn...

"Alles was Sie wollen" und "Wir kommen" bei den PTT
"Noch ist nicht klar, ob wir die neunten Privattheatertage vor Publikum...

Ariane Koch beim Hans-Gratzer-Stipendium 2020
Am 22. Mai ab 20 Uhr werden die Stückentwürfe der sechs Finalist*innen des...

Neu: "Hawaii" von Cihan Acar
Es sind die heißesten Tage im Jahr, Hundstage, die, so glauben manche,...

Neu: "Wolf unter Wölfen" (Oper) von Søren Nils Eichberg und John von Düffel
"Es ist hungrige Zeit, Wolfszeit. Wer stark ist, lebe! Aber wer schwach ist,...

Neu: "Polly" von Fabrice Melquiot
Als Polly auf die Welt kommt, kann niemand sagen, was er-sie ist: Junge?...


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Aktuelle Premierenberichte
 

Wuschek, Kay
Kay Wuschek, geboren 1963 in Sachsen-Anhalt, ist Regisseur und Intendant. Wuschek studierte Theaterwissenschaften und Kulturelle Kommunikation an der...


Fontane, Theodor


 

Grete Minde

nach Theodor Fontane
ab 14 Jahren
3D, 3H
UA: 11.01.2019, Volkstheater Rostock
Koproduktion mit dem Theater an der Parkaue, Berlin

"Ein unbillig Recht, ein totes Recht" widerfährt Grete, Tochter einer Fremden, die von ihrer Verwandtschaft ausgenutzt und schikaniert wird, in ihrem Jugendfreund die Liebe ihres Lebens findet, mit ihm flieht, sich durchschlägt und ein uneheliches Kind bekommt, ihren Partner verliert und schließlich verzweifelt nach Hause zurückkehrt, wo man ihr Obdach und Erbe verweigert - gestützt auf den Meineid ihres Halbbruders und die Herzlosigkeit der Stadtoberen.

Theodor Fontanes Novelle basiert auf der wahren Geschichte der zu Unrecht 1619 in Tangermünde als Brandstifterin hingerichteten Grete Minde. Kay Wuschek hat für seine Dramatisierung eine kompakte und gleichzeitig vielgestaltige, dialogische Form gefunden.

"Vom Start weg zum Staunen ist die Theaterfassung. (...) Der religiöse Wahn der Geschichte ist von heute, genau wie der ungebändigte Freiheits- und Selbstbestimmungsdrang der jungen Frau und der Hass von Biedermännern und -frauen auf alles Fremde." (Die Deutsche Bühne)

"Wuschek gibt mehr Kraft in die Geschichte hinein, spitzt energisch zu, betont radikal, wie sehr scheinheilige Frömmigkeit, religiöse Zerrissenheit und Verzweiflung in dieser Provinzgesellschaft zur Rechtfertigung für Egoismus, Neid und Menschenfeindlichkeit, Fremdenhass und Rassismus missbraucht werden." (Ostsee-Zeitung)

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