Aktuelle Nachrichten

"Autoren schlagen Alarm" (Der Tagesspiegel)
Der Tagesspiegel berichtete am 12. Mai über ein drängendes Problem im Zuge...

Neu: "Gigiwonder. Die Geschichte eines Beins" von Vera Schindler
Die Arbeiten laufen gut und Gigis Augen werden schwer. Als er aufwacht, ist...

"Der Fiskus" von Felcia Zeller in Mülheim
Felicia Zellers Stück Der Fiskus wurde für den Mülheimer Dramatikerpreis...

Sina Ahlers und Johanna Kaptein beim Heidelberger Stückemarkt
Sina Ahlers und Johanna Kaptein sind mit ihren Stücken Schamparadies und...

Neu: "Noch einen Augenblick" von Fabrice Roger-Lacan
Suzanne liebt ihren Mann wie eh und je, auch wenn der eifersüchtige Julien...

Neu: "Wie der Vater, so der Sohn" von Clément Michel
Was, wenn Vater und Sohn eines Morgens im Körper des anderen aufwachen?...

Stipendien für Ruth Johanna Benrath und Esther Becker
ASSITEJ e.V. und KJTZ haben angesichts der aktuellen Corona-Krise fünfzehn...

"Alles was Sie wollen" und "Wir kommen" bei den PTT
"Noch ist nicht klar, ob wir die neunten Privattheatertage vor Publikum...

Ariane Koch beim Hans-Gratzer-Stipendium 2020
Am 22. Mai ab 20 Uhr werden die Stückentwürfe der sechs Finalist*innen des...

Neu: "Hawaii" von Cihan Acar
Es sind die heißesten Tage im Jahr, Hundstage, die, so glauben manche,...

Neu: "Wolf unter Wölfen" (Oper) von Søren Nils Eichberg und John von Düffel
"Es ist hungrige Zeit, Wolfszeit. Wer stark ist, lebe! Aber wer schwach ist,...

Neu: "Polly" von Fabrice Melquiot
Als Polly auf die Welt kommt, kann niemand sagen, was er-sie ist: Junge?...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
 

Mandragola

Machiavellis Renaissancekomödie in einer Musicalfassung von Volker von Törne und Volker Ludwig
Musik von Horst A. Hass
2D, 5H
Orchesterbesetzung: Git, B.Git, Kl. (Cemb)
UA: 25.10.1969, Tribüne Berlin

Der junge, in Paris aufgewachsene Callimaco kommt nach Italien, weil er von der Schönheit der Florentinerin Lucrezia gehört hat. Die mit dem ältlichen, reichen Bürger Nicia verheiratete Lucrezia ist jedoch nicht nur ungewöhnlich schön, sondern auch tugendhaft und daher unnahbar. So muss Callimaco bei der Eroberung seiner Angebeteten zu einer List greifen.

Mit Hilfe von Nicias Tischgenossen, dem Schmarotzer Ligurio, und seinem Diener Siro gelingt es ihm, bei Nicia als erfahrener Arzt aufzutreten und sich sein Vertrauen zu erschleichen. So wird dem Einfaltspinsel Nicia, dessen Impotenz die Ursache für die Kinderlosigkeit der Ehe ist, eine unfehlbare Kur gegen die vermeintliche Sterilität seiner Frau eingeredet: Lucrezia soll ein Gebräu aus einer Alraune zu sich nehmen, das allerdings einen Haken hat – es tötet den ersten Beischläfer der Frau nach der Einnahme. Um dem Ehemann dieses bittere Los zu ersparen, bleibe nur ein Ausweg: Man müsse des Nachts einen beliebigen Fremden auf der Straße aufgreifen und zu Lucrezia ins Bett legen; danach würde für den Ehemann keine Gefahr mehr bestehen.

Der leichtgläubige Nicia ist mit allem einverstanden, fürchtet aber den Widerstand seiner Frau gegen diesen Plan. Mutter und Beichtvater der jungen Frau werden eingesetzt, um die Widerstrebende umzustimmen. Wie zuvor ausgeheckt, fällt natürlich der verkleidete Callimaco den Männern als Todeskandidat in die Hände, der sogleich von dem arglosen Nicia in Lucrezias Bett verfrachtet wird.

Nach dieser Nacht übergibt der nun sorgenfreie Nicia dem Wunderarzt als Zeichen seiner Dankbarkeit den Hausschlüssel, um ihn als Freund der Familie dort immer willkommen zu heißen.