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Sommertheater 2021: Premieren im Musiktheater
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Heidelberger Stückemarkt: Publikumspreis für "Einfache Leute"
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Uraufführung live: "Teile (hartes Brot)" von Anja Hilling am Residenztheater
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„Der unversöhnliche Philantrop“ (taz) – Erich Fried zum 100.
Am 6. Mai 1921 wurde Erich Fried in Wien geboren. Mit 17 floh er vor den...

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"Vater" von Florian Zeller gewinnt zwei Oscars
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Neue Stoffrechte: Iris Hanikas "Echos Kammern"
Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2021. Alles beginnt...


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Bild von Lionel SpycherSpycher, Lionel

Lionel Spycher wurde 1971 in Mulhouse im Elsass geboren. Nach einer Ausbildung zum Inspizienten am Théâtre National de Strasbourg arbeitet er zunächst als Inspizient und Beleuchter.

Mittlerweile ist Spycher ein gefragter Lichtdesigner an den großen Bühnen Frankreichs. Sein erstes Stück Pit-Bull wurde 1999 an der Baracke des Deutschen Theaters in Berlin erstaufgeführt.

Es folgten weitere Stücke für das Theater wie 9 mm und Der Springer in der Schwebe. Das A.K.-System entstand als Auftragswerk für das Theater Bremen, wo es im Januar 2009 uraufgeführt wurde.

 

9 mm

(Neuf Millimètres)
Deutsch von Uli Aumüller
2D, 3H, eine Stimme
UA: 02.06.2000, Internationales Theaterfestival Sitges/Barcelona
DSE: 23.05.2002, Maxim Gorki Theater Berlin

Ordnung ist das ganze Leben für Herrn Kléber, und so ist es kein Wunder, dass er alles daran setzt, Ordnung auch in seinen Supermarkt zu bekommen. Doch dummerweise trüben wiederholte Diebstähle das Bild von der reibungslos funktionierenden Konsumfiliale. Und dummerweise deckt ausgerechnet der Hausdetektiv den Täter. Es ist ein kleiner Junge aus der Nachbarschaft. Nachdem er beim Klauen eines Superman-Kostüms erwischt wird, stürzt er auf tragische Weise aus dem Fenster. Mord oder Selbstmord? Eine Welle von Spekulationen, Rachegelüsten und subtilen Machtspielen wird ausgelöst. Die Sehnsucht, sich aus dem kleinen, beengten und hoffnungslosen Leben zu befreien, wird übermächtig und erweckt den großen (Leinwand-)Mythos vom unbesiegbaren Helden in den kleinstädtischen Geistern. Doch dieser Männermythos endet im blutigen Kugelhagel, einzig die Frauen bleiben zurück.