Aktuelle Nachrichten

"Der fabelhafte Die" von Sergej Gößner uraufgeführt
Am 16. Oktober war die Uraufführung von Sergej Gößners Stück Der fabelhafte...

Neu bei FBE: "Ein Lebensgefühl" von Claudine Galea
Was bedeutet es, zu schreiben? Was bedeutet es, zu leben, lebendig zu sein?...

"Hedwig and the Angry Inch" von Stephen Trask und Cameron Mitchell in Hannover und Ingolstadt
Wir freuen uns auf zwei Premieren von Stephen Trasks und John Cameron...

DE: "The Party" von Sally Potter an den Bühnen Halle
Am 30.10. ist die deutsche Erstaufführung von The Party nach dem Film von...

Vier außergewöhnliche Operettenpremieren im Oktober
Im Oktober haben vier interessante Operetten-Raritäten Premiere: Der liebe...

UA: "Mein Jimmy" von Werner Holzwarth
Werner Holzwarth, Autor des Bestsellers Vom kleinen Maulwurf, der wissen...

"Der liebe Augustin" von Leo Fall am Theater Görlitz
Mit Der liebe Augustin hat eine der bekanntesten Operetten Leo Falls am 2....

UA: "Slapstick" von Wieland Schwanebeck am GHT Görlitz-Zittau
Am 16.10. war die Uraufführung von Slapstick von Wieland Schwanebeck am...

UA: "Rotkäppchen und Herr Wolff" von Sergej Gößner am RLT Neuss
Am 28.10. ist die Uraufführung von Rotkäppchen und Herr Wolff, das Sergej...

Wir trauern um Ulf Nilsson
Die Bücher von Ulf Nilsson wurden in den vergangenen 40 Jahren zu wahren...

Hörspiel: "Pig Boy. 1986-2358. Replay der Menschwerdung" von Gwendoline Soublin
Schweine-Junge, Schweine-Prozess, Schweine-Utopie: In drei Episoden einer...


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Prinzessin Mäusehaut

Szenische Mitarbeit: Rolf Wilken
3D, 4H

Das Märchen, das wegen seiner Ähnlichkeit zu "Allerleirauh" in späteren Ausgaben der Grimmschen Märchen fortgelassen wurde, ist in seiner Knappheit eine der schönsten Versionen des Märchentyps, den die Forscher als König-Lear-Typ, oder auch den Lieber-als-Salz-Typ bezeichnen. Die Heldin zieht sich den möderischen Zorn ihres Vaters zu, als sie beim Wettstreit der drei Schwestern um seine Gunst scheinbar geringschätzig sagt, daß sie ihn lieber als Salz habe. Sie entkommt durch das Mitleid des Jägers dem Tod, und gelangt, als Junge verkleidet, in einem Flickenanzug aus Mäusefellen nach aufregenden Abenteuern an einen Königshof, wo sich am Ende offenbart, wer in Wahrheit in der grauen Haut steckt. Mit listigem Witz kann sie beim Hochzeitsmahl auch ihren Vater vom Wert des unscheinbaren Salzes und damit ihrer Liebe überzeugen. Sommer hat das kurze Märchen mit dem reichen Material aus den vielen Varianten dieses weit verbreiteten Stoffes zu äußerst "spannender und unterhaltsamer Aktion" ausgestaltet, die "tosende Begeisterungsstürme" hervorrief.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch