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Necati Öziri gewinnt beim Bachmann-Preis
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Calderón de la Barca, Pedro

Pedro Calderón de la Barca wurde am 7. Januar 1600 in Madrid geboren, besuchte dort die Jesuitenschule und studierte Theologie und Jura an der Universität von Salamanca. Mit 23 Jahren schrieb er sein erstes Theaterstück und nahm erfolgreich an einem Dichterwettbewerb teil. 1636 kam ein Band mit seinen Stücken heraus, darunter das Versdrama "La vida es sueño" (1635, Das Leben ein Traum), das allgemein als sein Meisterstück und als eines der größten europäischen Dramen betrachtet wird.

1635 wurde Calderón Hofdramatiker von König Philipp IV.; dieser ernannte ihn ein Jahr später zum Ritter. 1651 nahm er die Priesterweihe entgegen und wurde 1653 Domherr der Kathedrale von Toledo. Ab 1666 wandte er sich vor allem dem Schreiben seiner "Autos sacramentales" (spanische Fronleichnamsspiele) zu, allegorischen geistlichen Dramen, in denen vor allem die moralischen Aspekte des Lebens dargestellt werden.

Pedro Calderón de la Barca starb am 25. Mai 1681 in Madrid.

 

Das Leben ein Traum

Bearbeitung von Heinrich Koch
Deutsch von C.A. West
2D, 8H, Statisterie

Das bekannte Versdrama des spanischen Dramatikers und Poeten stellt die verwirrende Scheinhaftigkeit der Existenz dem freien Willen gegenüber. Das Schicksal des Menschen wird nicht von den Sternen, sondern von ihm selbst bestimmt.

In einer Fassung von Herbert Meier liegt das Werk unter folgendem Titel vor: Leben ein Traum nach Calderon