Aktuelle Nachrichten

"Autoren schlagen Alarm" (Der Tagesspiegel)
Der Tagesspiegel berichtete am 12. Mai über ein drängendes Problem im Zuge...

Neu: "Gigiwonder. Die Geschichte eines Beins" von Vera Schindler
Die Arbeiten laufen gut und Gigis Augen werden schwer. Als er aufwacht, ist...

"Der Fiskus" von Felcia Zeller in Mülheim
Felicia Zellers Stück Der Fiskus wurde für den Mülheimer Dramatikerpreis...

Sina Ahlers und Johanna Kaptein beim Heidelberger Stückemarkt
Sina Ahlers und Johanna Kaptein sind mit ihren Stücken Schamparadies und...

Neu: "Noch einen Augenblick" von Fabrice Roger-Lacan
Suzanne liebt ihren Mann wie eh und je, auch wenn der eifersüchtige Julien...

Neu: "Wie der Vater, so der Sohn" von Clément Michel
Was, wenn Vater und Sohn eines Morgens im Körper des anderen aufwachen?...

Stipendien für Ruth Johanna Benrath und Esther Becker
ASSITEJ e.V. und KJTZ haben angesichts der aktuellen Corona-Krise fünfzehn...

"Alles was Sie wollen" und "Wir kommen" bei den PTT
"Noch ist nicht klar, ob wir die neunten Privattheatertage vor Publikum...

Ariane Koch beim Hans-Gratzer-Stipendium 2020
Am 22. Mai ab 20 Uhr werden die Stückentwürfe der sechs Finalist*innen des...

Neu: "Hawaii" von Cihan Acar
Es sind die heißesten Tage im Jahr, Hundstage, die, so glauben manche,...

Neu: "Wolf unter Wölfen" (Oper) von Søren Nils Eichberg und John von Düffel
"Es ist hungrige Zeit, Wolfszeit. Wer stark ist, lebe! Aber wer schwach ist,...

Neu: "Polly" von Fabrice Melquiot
Als Polly auf die Welt kommt, kann niemand sagen, was er-sie ist: Junge?...


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Bild von Stefan BarcavaBarcava, Stefan

Stefan Barcava wurde am 26. August 1911 geboren und verlebte seine Kindheit bei Leipzig. Er studierte Literatur, Philosophie und Zeitungswissenschaft, um später als Feuilletonredakteur arbeiten zu können. Nach einer kurzen Ausbildungszeit bei der Tagespresse ging er allerdings 1937 in die Werbung. Ab 1951 war Barcava als freier Schriftsteller, Journalist und Werbetexter in Stuttgart tätig. Hier schrieb er auch sein erstes Schauspiel Die Gefangenen, in dem es um die Aufarbeitung der von ihm am eigenen Leib erfahrenen Gefangenschaft in einem russischen Kriegsgefangenenlager geht und für das er 1953 mit dem Gerhart-Hauptmann-Preis der Freien Volksbühne Berlin ausgezeichnet wurde. Unterdessen schrieb Barcava zwei weitere Bühnenstücke: ein Schülerdrama Internat, in dem ein behutsam gestalteter Pubertätskonflikt zum Gleichnis für Allgemein-Menschlichkeit wird, und Zinnober, ein Lustspiel um die Großmacht Reklame.

Als ehemaliger Leiter der ZDF-Hauptabteilung "Fernsehspiel- und Film" erhielt er 1955 die Fördergabe des Schiller-Gedächtnis-Preises. Barcavas Gedichte, die zeitlich und thematisch den Rahmen von der Jugend über Krieg und Gefangenschaft bis in die neunziger Jahre spannen, vermitteln einen nachhaltigen Eindruck vom Leben der Generation, die das Dritte Reich und den 2. Weltkrieg als junge Erwachsene erlebte, eines Lebens, in dem Naivität und Schuld so dicht beieinander lagen.

Stefan Barcava ist 1997 gestorben.

 

Die Gefangenen

Schauspiel in fünf Akten (neun Bildern)
2D, 20H, Nebendarsteller