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Der Tagesspiegel berichtete am 12. Mai über ein drängendes Problem im Zuge...

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Die Arbeiten laufen gut und Gigis Augen werden schwer. Als er aufwacht, ist...

"Der Fiskus" von Felcia Zeller in Mülheim
Felicia Zellers Stück Der Fiskus wurde für den Mülheimer Dramatikerpreis...

Sina Ahlers und Johanna Kaptein beim Heidelberger Stückemarkt
Sina Ahlers und Johanna Kaptein sind mit ihren Stücken Schamparadies und...

Neu: "Noch einen Augenblick" von Fabrice Roger-Lacan
Suzanne liebt ihren Mann wie eh und je, auch wenn der eifersüchtige Julien...

Neu: "Wie der Vater, so der Sohn" von Clément Michel
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Stipendien für Ruth Johanna Benrath und Esther Becker
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"Alles was Sie wollen" und "Wir kommen" bei den PTT
"Noch ist nicht klar, ob wir die neunten Privattheatertage vor Publikum...

Ariane Koch beim Hans-Gratzer-Stipendium 2020
Am 22. Mai ab 20 Uhr werden die Stückentwürfe der sechs Finalist*innen des...

Neu: "Hawaii" von Cihan Acar
Es sind die heißesten Tage im Jahr, Hundstage, die, so glauben manche,...

Neu: "Wolf unter Wölfen" (Oper) von Søren Nils Eichberg und John von Düffel
"Es ist hungrige Zeit, Wolfszeit. Wer stark ist, lebe! Aber wer schwach ist,...

Neu: "Polly" von Fabrice Melquiot
Als Polly auf die Welt kommt, kann niemand sagen, was er-sie ist: Junge?...


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Bild von Jean PoiretPoiret, Jean

Jean Poiret wurde am 17. August 1926 in Paris geboren. Zwischen 1945 und 1952 war er als Schauspieler bei Robert Dhéry am Théatre des Deux-Anes engagiert. 1953 lernte er Michel Serrault kennen und schon bald gingen die beiden Akteure mit selbstgeschriebenen Sketches und Boulevardstücken gemeinsam auf Tournee.

Erste Filmauftritte ließen nicht lange auf sich warten. 1955 drehte Michel Boisrond den Film "Pariser Luft". Michel Serrault und Jean Poiret spielten an der Seite von niemand geringerem als Brigitte Bardot. Danach sah man Poiret in Sacha Guitrys "Assassins et vouleurs", Jean Boyers "Der Damenschreck" (beide 1956) und Raoul Andrés "Verlorenes Spiel" (1957). Christian Jaques "Die Französin und die Liebe" (1960) und Michel Boisronds "Pariserinnen" (1961) folgten.

Poiret machte sich nicht zuletzt auch einen Namen als Bühnenautor: Sein Stück von 1973 Ein Käfig voller Narren wurde 1978 von Edouard Molinaro verfilmt, es folgten zwei Fortsetzungen und ein Hollywood-Remake (1996) sowie die weltberühmte Musicalfassung La Cage Aux Folles.

Poiret wurde neben Fernandel und Bourvil zum Lieblingsschauspieler des Nouvelle Vague-Mitbegründers und Außenseiters Jean-Pierre Mocky. Unter seiner Regie spielte er in "Den Seinen gibt's der Herr" (1963) und "Angst in der Stadt" (1964). Immer wieder dreht er mit den Regisseuren Raoul André, Michel Drach und Michel Boisrond.
Poiret war Mitautor von François Truffauts Faschismus-Drama "Die letzte Metro" (1981), in dem er auch die Rolle des Regisseurs spielte. Schließlich gab ihm Claude Chabrol 1984 als Inspektor Lavardin in dem Film "Hühnchen in Essig" ein neues Image.

Zum letzten Mal stand Poiret für Chrisoph Bölls "Sisi und der Kaiserkuss" (1991) und in "Wer ist jetzt der Boss" (1992) von der Kamera. Er starb am 14. März 1992 kurz vor der Uraufführung seines ersten selbst inszenierten Films, "Das Zebra".

 

Frohe Ostern

(Joyeuses Paques)
Deutsch von Charles Regnier
5D, 3H