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Terrence McNally im Alter von 81 Jahren verstorben
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Neu: "Wolf unter Wölfen" (Oper) von Søren Nils Eichberg und John von Düffel
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Neu: "Neue Reisende" von Tine Høeg
Tine Høegs Roman Neue Reisende - ausgezeichnet als bestes dänisches Debüt -...

Neu: "Polly" von Fabrice Melquiot
Als Polly auf die Welt kommt, kann niemand sagen, was er-sie ist: Junge?...

Neu: "Sprache, mein Stern. Hölderlin hören." - Hörspiel von Ruth Johanna Benrath
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Neu: "Linie 912" von Thilo Reffert
In und um den Bus der Linie 912 kreuzen sich zehn Lebenswege und sind danach...

"Bombentyp" (FAZ) und "super-flockig" (Die deutsche Bühne) - UA von Löhle/Abbasi
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Neu: "Serpentinen" von Bov Bjerg
Mit Auerhaus gelang Bov Bjerg 2015 der Durchbruch und eroberte wenig später...

Neu: "Frida und der NeinJa-Ritter" von Philipp Löhle
Am 11. März erscheint das Kinderbuch Frida und der NeinJa-Ritter zum...


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Wer leben will, muss tot sein

Komödie von Just Scheu und Ernst Nebhut in einem Vor- und Nachspiel in 3 Akten, frei nach Mark Twain
4D, 5H, Nebendarsteller
UA: 22.04.1948, Landestheater Württemberg-Hohenzollern Tübingen

Der Maler Francois Millet und seine drei Freunde Hector, Ernest und Pierre versuchen sich Anfang des 19. Jahrhunderts als idealistische Künstler in Paris durchzuschlagen. Doch die Miete ist seit Monaten überfällig und Hunger und Kälte machen den jungen Malern zu schaffen. Aus lauter Verzweiflung kommt ihnen schließlich die Idee, Millet solle seinen Tod vortäuschen, um so Berühmtheit zu erlangen, von der sie alle den Rest ihres Lebens profitieren würden. Kurz nachdem die Nachricht von Millets baldigen Tod die Runde gemacht hat, tauchen auch schon die ersten Kunsthändler im Appartement auf, um Millets Bilder zu begutachten. Doch keiner der Kunsthändler will riskieren, dass Millet doch überlebt und ihr Gewinn gefährdet werden könnte. Aus diesem Grund verlegen die Freunde den Zeitpunkt des vermeidlichen Ablebens Millets vor, um schnellstmöglich zu Geld zu kommen.
Als kurz darauf Millets Tod verkündetet wird, tummeln sich, von der Sensationsgier angezogen, Kunsthändler, Journalisten und Fotographen in dem kleinen Atelier. Selbst der Staatsrat kommt, um Millet einen Platz auf dem „Friedhof der Unsterblichen“ zu sichern. So wird aus dem kleinen unbekannten Maler, der hoch gefeierte Jean-Francois Millet.

45 Jahre später sitzen die Freunde im Café zusammen und erzählen dem jungen Dichter Philippe ihre Geschichte. Millet berichtet, wie er als sein eigener „Halbbruder“ weiterlebte und dass die Lüge schon wenig später aufflog, doch wegen der großen Blamage für den Staatsrat tot geschwiegen wurde. Nach so vielen Jahren aber, könne sich niemand mehr erinnern, was Lüge und was Wahrheit ist…



Die Aufführungsrechte für dieses Werk vertritt Felix Bloch Erben im Auftrag der Edition Meisel GmbH, Berlin.