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Uraufführung live: "Teile (hartes Brot)" von Anja Hilling am Residenztheater
Am 15. Mai eröffnet das Residenztheater München den Marstall mit der...

Berliner Theatertreffen 2021: "Einfach das Ende der Welt" von Jean-Luc Lagarce
Update: Das Berliner Theatertreffen zeigt am 13.5. einen Live-Stream aus dem...

Heidelberger Stückemarkt: Publikumspreis für "Einfache Leute"
Wir gratulieren Anna Gschnitzer, die mit Einfache Leute den Publikumspreis...

Förderpreis für "Wolkenrotz" von Vera Schindler
Wolkenrotz von Vera Schindler hat den Förderpreis des Berliner...

Schweizer Theatertreffen: "verdeckt" von Ariane Koch
Wir freuen uns über die Einladung von Ariane Kochs verdeckt zum Schweizer...

„Der unversöhnliche Philantrop“ (taz) – Erich Fried zum 100.
Am 6. Mai 1921 wurde Erich Fried in Wien geboren. Mit 17 floh er vor den...

Neu: "Glare" Kammeroper von Søren Nils Eichberg und Hannah Dübgen
Der Futurologe Michael enthüllt seinem besten Freund Alex, dass seine neue...

"Vater" von Florian Zeller gewinnt zwei Oscars
Florian Zellers Film Vater nach seinem gleichnamigen Theaterstück wurde mit...

Neu: "Stimmen im Kopf" Musical von Wolfgang Böhmer und Peter Lund
Nadine ist auf der Geschlossenen. Begleitet wird Nadine von Daniel. Daniel...

Neue Stoffrechte: Iris Hanikas "Echos Kammern"
Alles beginnt mit zehn Wochen in New York, wovon Sophonisbe, eine wackere...

Jetzt lieferbar per Post: "Poesie einer verlorenen Normalität"
Krasnojarsk von Johan Harstad wurde vom Schauspielhaus Graz als Virtual...

Dramatiker:innen-Fonds am Berliner Ensemble
Im Rahmen eines kurzfristig ins Leben gerufenen Dramatiker:innen-Fonds hat...


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Verlagsgeschichte

 

Das Gründungsjahr des ältesten deutschen Bühnenverlags Felix Bloch Erben ist 1849. In diesem Jahr trat Waldemar Bloch, der Vater des später namensgebenden Felix Bloch, in das „Theater-Vereins- Büro“ C. Klose in Berlin ein, das er, samt angegliederter „Theatervereinszeitung“, kurze Zeit später übernahm. Damals verstand man unter „Theater-Vereins-Büro“ eine Agentur, die sowohl dramatische und musikalische Werke verlegte, als auch als Schauspieleragentur tätig war.

1863 stieg Felix Bloch in die Firma seines Vaters ein. Bis heute befindet sich der Verlag in Familienbesitz. Der Grundstein für die bis in die Gegenwart bestehende Vielfalt des Verlagsprogramms, die in ihrer Form einmalig in Deutschland ist, wurde schon in den Gründungstagen des Verlags gelegt. Schnell avancierte er zum bedeutendsten deutschsprachigen Bühnenverlag. Eine ausführliche Darstellung der Verlagsgeschichte von Felix Bloch Erben würde fast einer Kulturgeschichte des deutschsprachigen Theaters der letzten 150 Jahre gleichkommen. Im Sprechtheater werden Autoren und Werke aller Gattungen vertreten, im musikalischen Bereich dominieren Operette und Musical.

Neben dem deutschen Repertoire übernahm Felix Bloch Erben schon früh die Vertretung ausländischer Autoren. Bereits 1885 gründete der Verlag eine eigene Filiale in New York, heute bestehen enge Beziehungen zu Partneragenturen in ganz Europa sowie den U.S.A. und Japan.

Mit Rundfunk und Film kam in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts ein weiterer Verlagsbereich hinzu. Bereits seit 1928 nennt sich Felix Bloch Erben „Verlag für Bühne, Film und Funk“, wobei der Begriff Funk inhaltlich von Rundfunk später auch auf Fernsehen ausgedehnt wurde.

Die von Waldemar Bloch 1849 übernommene „Theatervereinszeitung“ entwickelte sich schnell zu einem der wichtigsten Mitteilungsblätter der deutschsprachigen Theaterwelt, 1862 erhielt sie den für das Verlagsmagazin bis heute gebräuchlichen Namen CHARIVARI.


Nikolsburger Platz 3, Verlagssitz von 1916 bis 1943.


Seit 1862 heißt das Verlagsmagazin CHARIVARI. Das Bild zeigt die Ausgabe vom 13. August 1887.


Hardenbergstraße 6, seit 1950 Sitz des Verlags. Die Aufnahme stammt aus dem Jahre 1953.