20.11.2017

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Wie kann ich dich finden, zu mir ziehen und überreden zu bleiben
27.09.2017, Mannheim, Nationaltheater

Freiheit
21.09.2017, Wien, New Space Company / Blumenhof

Nichts von mir
22.09.2017, Berlin, Berliner Ensemble

Superhero
16.10.2014, Wiesbaden, Hessisches Staatstheater

Träume werden Wirklichkeit
15.05.2014, Dresden, Staatsschauspiel

Der Besuch der alten Dame
17.04.2014, Berlin, Deutsches Theater

Nachtgeknister
29.03.2014, Düsseldorf, Düsseldorfer Schauspielhaus

Jeder stirbt für sich allein
13.03.2014, Erlangen, das theater erlangen

Der Besuch der alten Dame
02.02.2014, Oldenburg, Oldenburgisches Staatstheater


Bild von Jule StyneStyne, Jule

Jule Styne, am 31. Dezember 1905 in London geboren, kam im Alter von sieben Jahren nach Amerika. Als "Wunderkind" spielte der kaum Zehnjährige mit verschiedenen Sinfonieorchestern Klavierkonzerte von Mozart. Als Musicalkomponist hatte er indessen erst 1947 mit "High Button Shoes" am Broadway durchschlagenden Erfolg und setzte damit den Anfang für eine außergewöhnlich erfolgreiche Karriere, in der in Zusammenarbeit mit Librettisten wie Stephen Sondheim, Frank Loesser und Sammy Cahn Hit auf Hit folgten.

Insbesondere als Songschreiber zählt er zu den bekanntesten und erfolgreichsten Autoren Amerikas. Liza Minelli, Barbra Streisand, Frank Sinatra und Marilyn Monroe ("Diamonds Are A Girl’s Best Friends" aus Blondinen bevorzugt) waren seine Interpreten und verdanken Jule Styne zum Teil ihren Erfolg. Barbra Streisand erlebte ihren Durchbruch in Stynes "Funny Girl" (1964), Ethel Merman in Gypsy (1959) von Styne und Sondheim und Carol Channing in Blondinen bevorzugt (1949). 1972 hatte das Musical Sugar (Manche mögen's heiß), dessen Handlung auf dem Film "Some Like It Hot" (1959) basiert, in New York Premiere. Der Komponist starb am 20. September 1994 in New York an den Folgen einer Herzoperation.

 

Blondinen bevorzugt

(Gentlemen Prefer Blondes)
Buch von Joseph Fields und Anita Loos
Gesangstexte von Leo Robin
Musik von Jule Styne
Deutsch von Edith Jeske (Liedtexte) und Christian Gundlach (Dialoge)
5D, 6H, Nebendarsteller
Orchesterbesetzung: Reed I (Fl, Klar, A.Sax), II (Ob, E.H., Klar, A.Sax), III (Klar, B. Klar, T.Sax), IV (Picc, Fl, Klar, T.Sax), V (Klar, Fg, A.Sax, Bar.Sax) Hr I, II, Trp I, II, III, Pos I, II, Git, Kl, Vl I,II, Va, Vc, Kb, Perc
UA: 08.12.1949, Ziegfeld Theatre New York
DSE: 31.12.1988, Theater Pforzheim

Diamonds Are a Girl’s Best Friend! – Das wissen Lorelei Lee, ehemalige Tänzerin, und ihre Freundin Dorothy Shaw sehr gut. Doch brauchen Diamanten auch immer einen solventen Sponsor. Also gehen sie an Bord eines Luxusliners, der sie von New York nach Paris schiffen soll. Und schließlich erwartet sie dort ein Ehemann in spe: Gus Esmond, Juniorchef einer Knöpfefirma und seit Jahren mit Lorelei befreundet. Doch Gus hat geschäftliche Probleme – namentlich den Reißverschluss – und kann zunächst nicht mit auf die Reise. Stattdessen findet er pikante Details aus Loreleis Vergangenheit heraus. Lorelei ist so wütend über Gus’ Schnüffelei, dass sie beschließt, gemeinsam mit Dorothy nach anderen, als Heiratskandidaten geeigneteren Gentlemen zu suchen. Und welch ein Zufall: Josephus Gage, der Erfinder des Reißverschlusses, ist an Bord.

In Paris wartet Gus, der seine Geschäfte der Liebe wegen geschmissen hat, im Ritz auf Lorelei, die in Begleitung von Gage endlich eintrifft. Beim Dinner platzt Gus dann der Kragen: Lorelei trägt einen Reißverschluss! Mit knapper Not wird eine Schlägerei zwischen dem eifersüchtigen Knöpfefabrikanten und dem Reißverschlusserfinder Josephus Gage verhindert. Doch es gibt ein glückliches Ende. Lorelei gesteht ihre Vergangenheit, die auf den zweiten Blick ganz harmlos erscheint, und als sie in einem geknöpften Brautkleid und mit Reißverschlussaktien aufwartet, sind die Vorzüge dieser Blondine jedem ersichtlich.

Der Broadwayhit von 1949 mit Jule Stynes unvergessenen Melodien wie "A Litte Girl from Little Rock", "Bye Bye Baby" und natürlich "Diamonds Are a Girl’s Best Friend" wurde 1953 mit Marilyn Monroe und Jane Russel in den Hauptrollen verfilmt.

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