Aktuelle Nachrichten

UA: "Apeiron" von Anja Hilling am Theater Bonn
Am 24. Januar ist die Uraufführung von Anja Hillings Stück Apeiron am Theater...

Premiere: "Der starke Stamm" am Residenztheater München
Am 23. Januar hat Der starke Stamm von Marieluise Fleißer am Residenztheater,...

UA von Felicia Zellers "Der Fiskus" am Staatstheater Braunschweig
Am 18. Januar ist die Uraufführung von Felicia Zellers neuem Stück Der Fiskus...

Hörspiel des Jahres 2019: "GEH DICHT DICHTIG!" von Ruth Johanna Benrath
Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste hat GEH DICHT DICHTIG! von...

DSE: "Vor dem Entschwinden" am Rheinischen Landestheater Neuss
Am 11. Januar ist am Rheinischen Landestheater, Neuss die deutschsprachige...

Prämiert: Maria Ursprung bei den Autorentheatertagen 2020
Die Jury hat getagt und aus über 150 Einsendungen die drei Gewinner der...

Neu bei FBE: "Brüder" von Jackie Thomae
Zwei Männer. Zwei Möglichkeiten. Zwei Leben. Jackie Thomae stellt in ihrem...

Neu bei FBE: "Unser Dorf" von Klaus Chatten
Mia Fängewisch ist Witwe. Vor genau einem Jahr ist ihr Mann Hubert...

Neu bei FBE: "I and You" von Lauren Gunderson
Einfühlsam und voller Humor erzählt Lauren Gunderson von der Suche zweier...

Neuübersetzungen: "Die Nashörner" und "Bunbury"
Die Neuübersetzungen von Die Nashörner und Bunbury unterstreichen die...

"Sprachschön und brutal": Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis für Felicia Zeller
Felicia Zeller wird mit dem Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis 2020...


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Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
Grillparzer, Franz

Franz Grillparzer (1791-1872) zählt zu den herausragenden österreichischen Autoren. Geprägt von der Epoche, in der die habsburgische Monarchie politisch erstarrt und die Gesellschaft dem drohenden Zerfall des k.-u.-k.-Reichs entgegensieht, beschreibt er mit ungeheurer sprachlicher Kraft und poetischer Intensität Figuren, die umso unbedingter ihre Freiheit und ihre seelische Ruhe suchen, je mehr die Gemeinschaft jeden Einzelnen im Blick hat, je mehr Pflicht und Norm das äußere Leben beherrschen und Halt und Fassung geben sollen.

(Quelle: Schauspiel Leipzig)

 

Des Meeres und der Liebe Wellen

Trauerspiel in fünf Aufzügen
Bearbeitung von Heinz Hilpert
3D, 4H

Es ist ein Blick. Und nach diesem Blick ist nichts mehr, wie es war: Die Liebe trifft Hero wie ein Schlag. Es ist der Blick eines fremden jungen Mannes, der ihren kreuzt im heiligsten Moment: während ihres Priesterinnengelübdes, in dem sie sich verpflichtet, dem gewöhnlichen Leben und der Liebe zu entsagen.
Auch der Mann, Leander, ist verwirrt. Ihm bleiben nur Minuten, bevor der Tempelbezirk geschlossen wird, und doch sucht er, Hero noch einmal zu sehen. Der Oberpriester, Heros Onkel, entdeckt die beiden – und schickt Leander sofort zurück; zurück durchs Meer, in seine ferne Heimat.
Hero ist zuhause – und dennoch ist auch sie nun aus der Welt: Ein Turm an steiler Küste ist fortan ihre Wohnung, eine karge Kammer für ihren Gottesdienst. Aber ihre Gedanken gelten einzig noch dem Fremden, gelten ihm, den es nicht geben darf und der nicht wiederkommen kann.
Doch eines Nachts wird eine Kerze in Heros Zimmer zum Fixstern ihrer Liebe: Leander entdeckt sie und schwimmt, das kann er wie kein anderer, durchschwimmt das tiefe Meer und steigt zu ihr hinauf. Noch weit vor Morgengrauen muss er zurück, doch immerhin ist nun für Augenblicke ein Sinn im Leben greifbar. Wiederkommen soll er, jeden Abend ...

(Quelle: Schauspiel Leipzig)

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