12.12.2019

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Immer einen Hund gehabt/plane crazy (1928)
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Meine Mutter war einundsiebzig und die Spätzle waren im Feuer in Haft
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Bild von Felicia ZellerZeller, Felicia
© Ralf Hiemisch 

Felicia Zeller, geboren in Stuttgart, schreibt Theatertexte, Hörspiele und Prosa und arbeitet als Medienkünstlerin. 1998 Diplom an der Filmakademie Baden-Württemberg. 1999/2000 Hausautorin am Theater Rampe in Stuttgart. Auslandsaufenthalte, Medienprojekte, Teilnahme an Festivals, Kolumnen für die Stuttgarter Zeitung, Leseperformances. 2008, 2011, 2013, 2015 und 2016 Einladungen zu den Mülheimer Theatertagen mit den Stücken Kaspar Häuser Meer (Publikumspreis 2008), Gespräche mit Astronauten, X-Freunde, Wunsch und Wunder sowie Zweite allgemeine Verunsicherung. 2013 wird X-Freunde in der Kritikerumfrage von Theater heute zum besten deutschsprachigen Stück gewählt.

Weitere Auszeichnungen (Auswahl):
- 1993 Baden-Württembergischer Jugendtheaterautorenpreis für Immer einen Hund gehabt/plane crazy (1928)
- 1999/2000 Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg - 2008 Publikumspreis des 33. Mülheimer Dramatikerpreis für Kaspar Häuser Meer
- 2009 Clemens Brentano Förderpreis für Literatur der Stadt Heidelberg für "Einsam lehnen am Bekannten" (Kurzprosa, erschienen im Lilienfeld Verlag)
- 2013 Hermann-Sudermann-Preis für Dramatiker

Website von Felicia Zeller

 

Vom Heinrich Hödel und seiner nassen Hand

1H
UA: 01.02.2002, Schauspiel Essen

Heinrich Hödel ist nicht nur Hinrichtungsbeamter von Beruf, sondern auch ein feinsinniger Poet und Musikliebhaber. Beruflich befreit Hödel Menschen von ihrem Dasein, privat interessiert ihn das Motiv der Erlösung durch den Messias bei Händel. Ein Vollstreckungsbeamter mit Sinn für Stil und Akustik - und einem ausgeprägtem Handwerksethos. Hödels Mutter leiht ihm ihr Ohr, wenn die Arbeit ihn zu stark beansprucht (zu späte Begnadigungen etc.). Hödel ist voller Verständnis für die Situation der Verurteilten. Manchmal bringt er ihre Ohren mit nach Haus. Hödel ist berühmt (oder wäre es gern). Er gibt Interviews (oder träumt davon). Wenn Hödel sich verliebt, kann er seine Profession fast vergessen. Hödel, der Mann von nebenan. Vier surreale Akte einer merkwürdigen, tragikomischen Existenz. Alltagsbeschreibungen eines monströsen Arbeitslebens.

Felicia Zeller entwirft beklemmende Bilder des Ausgeliefertseins, der Vergeblichkeit von Bewegung und Sprache, die über das Schicksal ihrer Figur hinausweisen.

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