22.08.2019

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Amateurtheater

Auf unserer Internetseite können Sie sich über zahlreiche unserer Werke detailliert informieren.

Kurze Stückzusammenfassungen informieren Sie über den Inhalt der jeweiligen Werke. Hier finden Sie auch Besetzungsangaben und weitere Informationen zu den Autoren der Stücke.

Über die Detailsuche können Sie zudem komfortabel nach Besetzungen oder speziellen Stückgattungen suchen.

Weitere Informationen haben wir in unserem Hilfe-Bereich für Sie zusammengestellt. Gern beraten wir Sie auch persönlich telefonisch unter 030/313 90 28 oder per E-Mail unter info@felix-bloch-erben.de.

Wenn Sie ein Theaterstück aus unserem Programm aufführen möchten, können Sie hier einen Fragebogen herunterladen, den Sie uns bitte ausgefüllt zurücksenden. Dieser Fragebogen dient als Grundlage für die Berechnung der Tantiemen, die pro Vorstellung fällig werden. Nach Rücksendung des Fragebogens erhalten Sie von uns einen Aufführungsvertrag über das entsprechende Werk.

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Bild von Felicia ZellerZeller, Felicia
© Ralf Hiemisch 

Felicia Zeller, geboren in Stuttgart, schreibt Theatertexte, Hörspiele und Prosa und arbeitet als Medienkünstlerin. 1998 Diplom an der Filmakademie Baden-Württemberg. 1999/2000 Hausautorin am Theater Rampe in Stuttgart. Auslandsaufenthalte, Medienprojekte, Teilnahme an Festivals, Kolumnen für die Stuttgarter Zeitung, Leseperformances. 2008, 2011, 2013, 2015 und 2016 Einladungen zu den Mülheimer Theatertagen mit den Stücken Kaspar Häuser Meer (Publikumspreis 2008), Gespräche mit Astronauten, X-Freunde, Wunsch und Wunder sowie Zweite allgemeine Verunsicherung. 2013 wird X-Freunde in der Kritikerumfrage von Theater heute zum besten deutschsprachigen Stück gewählt.

Weitere Auszeichnungen (Auswahl):
- 1993 Baden-Württembergischer Jugendtheaterautorenpreis für Immer einen Hund gehabt/plane crazy (1928)
- 1999/2000 Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg - 2008 Publikumspreis des 33. Mülheimer Dramatikerpreis für Kaspar Häuser Meer
- 2009 Clemens Brentano Förderpreis für Literatur der Stadt Heidelberg für "Einsam lehnen am Bekannten" (Kurzprosa, erschienen im Lilienfeld Verlag)
- 2013 Hermann-Sudermann-Preis für Dramatiker

Website von Felicia Zeller

 

Tot im SuperRiesenAquarium

Eine Komödie ohne Zukunft
4D, 5H, 1 Guppy
UA: 28.07.2001, Theater Rampe Stuttgart

Walter Wohl liegt tot am Boden. Inspektor Hasel und sein Gehilfe Frank nehmen die Ehefrau Hilde, die verstört zwischen Fischkadavern, Blutlachen und Möbeltrümmern sitzt, als Mordverdächtige fest. Die Geschichte (einer Ehe) beginnt an ihrem Ende - der Anfang war die Entlassung Walters aus der Firma CyboFlex nach 30 Arbeitsjahren. Aus dem Delirium, in das er sich von da an tagtäglich säuft, befreit ihn erst das Abschiedsgeschenk der Firma, eine CyberSpaceFunBox mit Brille und Steuerknüppel. Während Hilde ihre Zeit einsam vor den Aquarien verbringt, dem Guppy Waldemar beim Fischbabykriegen zuschaut und sich an Erinnerungen hält, lebt Walter immer mehr in der Phantasiewelt eines Computerspiels, in der er sich durchschießt bis zum "Level mit den Frauen", auf dem er mit virtuellen sexuellen Eskapaden zuerst in orgiastische Höhen klettert, dann jedoch in eine zunehmende physische Erschöpfung fällt. Längst sind Realität und Fiktion nicht mehr auseinanderzuhalten, das Chaos wächst, und klar ist: Es wird Tote geben.

Eine Soap in 8 Folgen mit allem, was das Zuschauerherz begehrt: viele schöne stumme Fische, nackte Frauen, die plötzlich im Wohnzimmer stehen und eine Dusche suchen, ein Freund der Götter im Aquarium und ein Fantasy-Kämpfer mit Maschinengewehr, der wirklich töten kann.

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