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Die Verlobung in St. Domingo - Ein Widerspruch
04.04.2019, Zürich, Schauspielhaus

Der Hase mit den Bernsteinaugen
06.04.2019, Linz, Landestheater

Am Rand (ein Protokoll)
09.03.2019, Nürnberg, Staatstheater

Die Jüdin von Toledo
01.11.2018, Bochum, Schauspielhaus

Hunger
19.10.2018, Berlin, Deutsches Theater

Effi
19.09.2018, Berlin, Theater an der Parkaue

Die Mitwisser
28.04.2018, Düsseldorf, Düsseldorfer Schauspielhaus

Schatten eines Jungen
06.04.2018, Göttingen, Deutsches Theater

Lazarus
03.02.2018, Düsseldorf, Düsseldorfer Schauspielhaus

Alice
23.11.2017, München, Metropol Theater


Bild von Felicia ZellerZeller, Felicia
© Ralf Hiemisch 

Felicia Zeller, geboren in Stuttgart, schreibt Theatertexte, Hörspiele und Prosa und arbeitet als Medienkünstlerin. 1998 Diplom an der Filmakademie Baden-Württemberg. 1999/2000 Hausautorin am Theater Rampe in Stuttgart. Auslandsaufenthalte, Medienprojekte, Teilnahme an Festivals, Kolumnen für die Stuttgarter Zeitung, Leseperformances. 2008, 2011, 2013, 2015 und 2016 Einladungen zu den Mülheimer Theatertagen mit den Stücken Kaspar Häuser Meer (Publikumspreis 2008), Gespräche mit Astronauten, X-Freunde, Wunsch und Wunder sowie Zweite allgemeine Verunsicherung. 2013 wird X-Freunde in der Kritikerumfrage von Theater heute zum besten deutschsprachigen Stück gewählt.

Weitere Auszeichnungen (Auswahl):
- 1993 Baden-Württembergischer Jugendtheaterautorenpreis für Immer einen Hund gehabt/plane crazy (1928)
- 1999/2000 Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg - 2008 Publikumspreis des 33. Mülheimer Dramatikerpreis für Kaspar Häuser Meer
- 2009 Clemens Brentano Förderpreis für Literatur der Stadt Heidelberg für "Einsam lehnen am Bekannten" (Kurzprosa, erschienen im Lilienfeld Verlag)
- 2013 Hermann-Sudermann-Preis für Dramatiker

Website von Felicia Zeller

 

Immer einen Hund gehabt/plane crazy (1928)

1D, 3H, Statisten, Lautsprecherstimmen
UA: 14.04.1994, Württembergische Landesbühne Esslingen

Sie sind jung, und sie haben kein Geld: Rosi, Vale, Ben und Alex vertreiben sich ihre Zeit mit Kiffen und Schnorren, mit Ratespielen und lauter Musik - und mit geballter Eloquenz. Sie erzählen sich aus ihrer Kindheit, von den desinteressierten Eltern und dem überfahrenen Hund, von den ewig erfolglosen Vorstellungsgesprächen, von ihrem Talent im Profigurgeln und der Lust auf Erdbeereis. Sie reden aneinander vorbei und umeinander drumrum, sie übertönen die Stille in sich, und sie sind nicht gern allein. Sie brauchen Gras, damit das ganze Leben eine Party bleibt, und manchmal träumen sie sich in ein andres Irgendwo. Des Nachts versucht ein frierender Kühlschrank, mit einem Fisch ins Gespräch zu kommen - ebenso ausdauernd wie erfolglos.

Felicia Zeller zeigt Momentaufnahmen einer Jugend mit ihrer zu Rudimenten erstarrten Kommunikation, die keine Verbindung mehr zur Außenwelt zu schaffen vermag.

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