18.08.2018

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Aktuelle Premierenberichte

Die Mitwisser
28.04.2018, Düsseldorf, Düsseldorfer Schauspielhaus

Schatten eines Jungen
06.04.2018, Göttingen, Deutsches Theater

Lazarus
03.02.2018, Düsseldorf, Düsseldorfer Schauspielhaus

Alice
23.11.2017, München, Metropol Theater

Alles Schwindel
17.12.2017, Berlin, Maxim Gorki Theater

Die Zertrennlichen
26.11.2017, Frankfurt am Main, Schauspiel Frankfurt

Wie kann ich dich finden, zu mir ziehen und überreden zu bleiben
27.09.2017, Mannheim, Nationaltheater

Freiheit
21.09.2017, Wien, New Space Company / Blumenhof

Nichts von mir
22.09.2017, Berlin, Berliner Ensemble

Superhero
16.10.2014, Wiesbaden, Hessisches Staatstheater


Bild von Esther BeckerBecker, Esther
© Françoise Caraco 

Esther Becker ist Dramatikerin, Erzählerin und Performerin. Sie absolvierte den Masterstudiengang Scenic Arts Practice an der Hochschule der Künste Bern und studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut Biel und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Esther Becker ist Mitglied der Theaterformation bigNOTWENDIGKEIT. Ihr Stück Mimosa ist im Rahmen des Dramenprozessors 2016/17 am Theater Winkelwiese in Zürich entstanden. Mit Wildbestand oder Von einer, die auszog, eine Zukunft zu finden ist sie zum Heidelberger Stückemarkt 2018 eingeladen.

Auszeichnungen und Nominierungen:
2018 Einladung zum Heidelberger Stückemarkt 2018 mit Wildbestand
2018 Stückepool Kaas & Kappes für Wildbestand
2018 Nominierung für den Berliner Kindertheaterpreis
2017 Writers Residency Sangam House, Bangalore
2016/17 Dramenprozessor - Förderprogramm für Dramatik Schweiz
2014 Kathrin-Türks-Preis für Supertrumpf
2013 Einladung zum Heidelberger Stückemarkt mit Supertrumpf
2012 Stipendium zum Deutschen Kindertheaterpreis für Supertrumpf
Werkstipendium der Theaterkommission der Stadt Zürich


Weitere Informationen zu Esther Becker

 

Wildbestand oder Von einer, die auszog, eine Zukunft zu finden

für Kinder ab sechs Jahren
3D, 1H
frei zur UA

"Am Ende ist alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende." Das hat Greta mal auf einer Postkarte gelesen. Von dieser Zuversicht getragen, erzählen sie und ihr Bruder Hannes vom Anfang, vom Wald, in dem sie mit ihrer Mutter leben, und einem Abschied, der bevorsteht. Mutter muss sich nach neuer Arbeit und einem neuen Zuhause in der Stadt umschauen. Kein Wild ist mehr zu sehen, und die Försterei bringt auch kaum Geld ein. Schlechte Zeiten für eine Mutter, die mit Axt und Jagdgewehr für den Unterhalt sorgt. Mutter ergreift die Flucht nach vorn und vergisst ihre Kinder. Die Geschwister verschanzen sich im Baumhaus. Aber da ist noch wer. Ein fremdes Mädchen ohne Namen und mit wirren Haaren, das den Geschwistern Rätsel aufgibt. Ist sie wirklich in einer Nussschale über das Meer gekommen? Hat sie sich in einem Zug versteckt? "Bleib stumm. Stell dich dumm", hat man ihr geraten. Doch jetzt beginnt sie zu erzählen. Und das Ende? Das kennen auch sie nicht. Aber es wird gut sein, sonst ist es nicht das Ende.

Esther Becker schreibt mit Irrwitz und Poesie vom Alleingelassensein, von Aufbruch und der Suche nach dem, was kommen kann. "Ein erfrischender und eleganter Text, der mit viel Humor, und ohne zum Themenstück zu mutieren, von den Auswirkungen von Flucht und Vertreibung erzählt." (Jury Kaas & Kappes 2018) Eine moderne Märchenüberschreibung, die Licht in einen dichten Wald schlägt.

Das Stück wurde für den Heidelberger Stückmarkt 2018 ausgewählt.

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der Uraufführung vergeben werden.

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