12.12.2018

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Löhle, Philipp

Geboren 1978 in Ravensburg. Studium der Geschichte, Theater- und Medienwissenschaft und deutschen Literatur in Erlangen und Rom. Erste Theaterstücke entstanden noch während des Studiums. Außerdem journalistische und filmische Arbeiten (Kurzfilme, Dokumentarfilme, Praktika). Für sein Stück "Genannt Gospodin" wurde der Autor mit dem Förderpreis des Bundesverbandes der Deutschen Industrie ausgezeichnet. 2007 gewann Philipp Löhle den Werkauftrag des Theatertreffen-Stückemarktes, gestiftet von der Bundeszentrale für politische Bildung. "Lilly Link" wurde 2008 mit den Jurypreis des Heidelberger Stückemarkts ausgezeichnet. Er war mehrfach für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert: 2008 für "Genannt Gospodin", 2012 für "Das Ding", das mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde, und 2014 für "Du (Normen)". Alle genannten Stücke sind im Programm des Rowohlt Theater Verlags. Philipp Löhle war Hausautor am Maxim Gorki Theater in Berlin, am Nationaltheater Mannheim und am Staatstheater Mainz.

 

Die Mitwisser

1D, 3H
UA: 28.04.2018, Düsseldorfer Schauspielhaus Düsseldorf

Theo Glass hat sich als einer der Ersten einen Kwant besorgt. Also einen dieser unauffällig dienstbeflissenen Herren, die jederzeit mit Rat und Tat zur Stelle sind und bald von immer mehr Menschen genutzt werden. Theo ist Feuer und Flamme für seinen neuen Freund. Der smarte Herr K. erleichtert ihm zum Beispiel seine Arbeit als Enzyklopädist ungemein, denn er weiß einfach alles. Theos Freundin Anna ist da viel skeptischer. Für ihren Geschmack mischt sich Kwant viel zu sehr in persönliche Dinge ein. Immer sitzt er freundlich dabei und hört alles mit. Erzählt er das irgendwem weiter? Theos Chef stellt eine ganz andere Frage: Wenn Herr Kwant das ganze Wissen bereitstellt, wozu braucht man dann noch Theo?

Philipp Löhle versetzt in seiner hellsichtigen Komödie die Digitalisierung in ein analoges Paralleluniversum und lässt uns in einer vollkommen "kwantifizierten" Welt landen, in der unsere dunklen Ahnungen über Big Data und Co. mehr als erfüllt wurden.

"Diese Story hat einen wunderbar subversiven Humor. Es gibt eine Unzahl von Stückentwicklungen und dokumentarischen Versuchen über Google & Co., aber es gab zu diesem allgegenwärtigen Thema kaum eine wirklich zündende Komödie. Die hat Löhle geliefert, indem er eben aus IT eine dramatische Person, eine komische Figur macht." (Süddeutsche Zeitung)

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