19.11.2018

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UA: "Nicobobinus oder Die verwegene Reise ins ferne Land der Drachen" am Theater der Jungen Welt, Leipzig
Am 17.11.2018 kommt Katrin Langes Stück Nicobobinus nach dem Roman von Terry...

"Lazarus" von David Bowie und Enda Walsh am Deutschen Schauspielhaus Hamburg
Falk Richter inszeniert David Bowies und Enda Walshs Musical Lazarus am...

DSE: "Ein Amerikaner in Paris" am Landestheater Linz
Am 25. November findet am Landestheater Linz die Deutschsprachige...

Neu bei DESCH: "Zwei Lügen, eine Wahrheit" von Sébastien Blanc und Nicolas Poiret
Am Abend des 27. Hochzeitstages macht Philippe den großen Fehler, seiner Frau...

Neu bei FBE: "Siri und die Eismeerpriaten" von Frida Nilsson
"Weißhaupt hat meine Schwester geraubt! Wir müssen sie zurückholen!" Aber...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018 für Fabrice Melquiot und "Die Zertrennlichen"
Fabrice Melquiot wurde für sein Stück Die Zertrennlichen mit dem Deutschen...

UA: "Scham" am Theater Oberhausen
Am 30.11. wird Scham von Claudia Tondl am Theater Oberhausen uraufgeführt....

UA: "Die Verschwörerin" am Theater Basel
Joël Lászlós neues Stück Die Verschwörerin kommt am 2. November am Theater...

Einladungen: Franziska Henschel und "Mädchen wie die" beim Augenblick Mal! 2019
Franziska Henschel ist mit ihrer Stückentwicklung "Nachts" zum Augenblick...


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Bild von Tomer GardiGardi, Tomer
(c) Arie Kishon 

Tomer Gardi, geboren 1974 im Kibbuz Dan in Galiläa, studierte Literatur- und Erziehungswissenschaft in Tel Aviv und Berlin. Er war Herausgeber der Zeitschrift "Sedek: A Journal on the Ongoing Nakba", ein Projekt der israelisch-jüdischen Initiative Zochrot, die die Erinnerung an die Vertreibung der Palästinenser im öffentlichen Diskurs verankern will. Tomer Gardis literarischer Essay "Stein, Papier – Eine Spurensuche in Galiläa" erschien 2011 auf Hebräisch und 2013 in deutscher Übersetzung im Rotpunkt Verlag. Er ist zweimaliger Stipendiat von Styrian Artist in Residence in Graz. Im Juli 2016 wurde er mit Broken German zum Ingeborg-Bachmann-Preis nach Klagenfurt eingeladen und danach von der Presse als die herausragende Stimme des Wettbewerbs entdeckt. Der Roman erschien im August 2016 im Literaturverlag Droschl.

 

Die Feuerbringer

Eine Schlager-Operetta


"Wie viel Helene Fischer braucht das Land, um sich seiner selbst gewiss zu sein?" (Süddeutsche Zeitung)

Liebe. Sehnsucht. Leidenschaft. Was ist am deutschen Schlager eigentlich deutsch? Und was passiert, wenn seine Sprache unterwandert wird von anderen Sprachen, Zungen, Vorstellungen? "Die Feuerbringer" zündeln fröhlich an der seligschummrigen Gemütlichkeit deutscher Schlager-Leitkultur.

In allen Kulturen erzählt man sich ihre Geschichten – Geschichten von denen, die den Menschen das Feuer gebracht haben. Sie heißen Agni oder Prometheus, Maui oder Bin-Jir Bin-Jir. Sie sind immer in Bewegung, immer unterwegs. Die Feuerbringer. In unserer Geschichte heißen sie Farrell, Sandra, Beverly und Leib. Vier, die von weither gekommen sind bis nach Deutschland, Köln, in Beverly's Café. Hier treffen sie sich jeden Tag – um abzuhängen, zu reden, zu träumen. Und hier machen sie ihren Traum wahr: Sie gründen eine Band. Die Feuerbringer.

Doch jeder Feuerbringer braucht einen Verbündeten. Deshalb ist das auch die Geschichte von Rüdiger, einem Schlagerstar, der seine besten Tage schon lange hinter sich hat. Gerade ist er vor Gericht zu gemeinnütziger Arbeit verdonnert worden: "Schlagerworkshop für Migranten", ausgerechnet. Rüdiger und die Feuerbringer – eine Begegnung, die alles verändern wird. Erst recht den deutschen Schlager. Denn in dieser Schlager-Operetta werden Wünsche Wirklichkeit: Große Träume, tiefe Gefühle, herzergreifende Dramen. Und eine deutsche Heimatmusik, die ganz neue Töne anschlägt. Und sehr viel Feuer. (Text: WDR)

Mit Christina Meyer, Doris Schmeer, Omar Sheik Khamiis, Tomer Gardi sowie William Cohn, Claus Dieter Clausnitzer, Sönke Möhring u.v.a.

Schlagerkomposition: Christian Hecker / Musik: Rainer Quade / Songtexte: Die Feuerbringer / Technische Realisation: Olaf Dettinger / Regieassistenz: Fahri Sarimese / Regie: Susanne Krings / Redaktion: Isabel Platthaus / Produktion: WDR/BR 2018/54'


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