Aktuelle Nachrichten

Rückblick: "Am Rand (Ein Protokoll)" von Philipp Löhle am Staatstheater Nürnberg
Am 9. März war die Uraufführung von Philipp Löhles neuem Stück Am Rand (Ein...

Neu bei FBE: "Tewje" ein Ballett von Richard Wherlock und Olivier Truan
Beginnendes 20. Jahrhundert. Tewje, der Milchmann, lebt in dem kleinen...

UA & SE: "Begleiterscheinungen" am Theater an der Kö und "Unter falschen Brüdern" am Theater Matte
Begleiterscheinungen von Peter Buchholz wird am 5. April am Theater an der Kö...

Neu: "Grete Minde" von Kay Wuschek nach Theodor Fontane
"Ein unbillig Recht, ein totes Recht" widerfährt Grete, Tochter einer...

GEH DICHT DICHTIG! Ein lautpoetischer Dialog
In GEH DICHT DICHTIG! tritt die Autorin Ruth Johanna Benrath in einen...

UA: "lauwarm" von Sergej Gößner am Jungen Schauspielhaus Hamburg
Am Jungen Schauspielhaus Hamburg ist am 7. April die Uraufführung von Sergej...

UA: "Die Verlobung in St. Domingo" von Necati Öziri am Schauspielhaus Zürich
Am 4. April ist die Uraufführung von Die Verlobung in St. Domingo - Ein...

Neu: "Karl und Rosa. Für Geister Eintritt frei" von Felicia Zeller
Deutschland im Taumel der Novemberrevolution 1918. Döblin entwirft das...

UA: "Der Hase mit den Bernsteinaugen" am Landestheater Linz
Edmund de Waal rollt in seinem Bestseller Der Hase mit den Bernsteinaugen die...

KinderStückePreis 2019: Nominierungen für "Die Eisbärin" und "Ich, Ikarus"
Zwei Kinderstücke aus unserem Programm wurden zu den diesjährigen Mülheimer...


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Bild von Marcus Peter TeschTesch, Marcus Peter
© Laurent Codaccioni 

Marcus Peter Tesch wurde 1989 in Deggendorf geboren. Von 2012-16 Studium der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen. Während des Studiums als Performer, Regisseur und Autor an kollektiven Projektarbeiten beteiligt, außerdem Hospitanzen am Schauspiel Frankfurt und der Schaubühne am Lehniner Platz, dann Regieassistenzen unter anderem am Mousonturm Frankfurt. 2017 Nominierung für den Retzhofer Dramapreis. Seit der Spielzeit 2017/18 Dramaturgie-Assistent an der Schaubühne am Lehniner Platz.

 

Mit deinem Bein im Mund lässt es sich viel leichter ich liebe dich Luka sagen

6 Darsteller*innen (Besetzung variabel)
frei zur UA

Sechs Körper hängen von der Decke und denken über die Liebe nach. Sie sprechen über Warentausch und Investitionen und betreiben liebevoll schmerzhafte Fleischbeschau: Meinen Körper gegen deinen Körper, meine Versprechen gegen deine Versprechen und das buchstäbliche Verzehren des anderen als größter Liebesbeweis. Diese Körper, die da nebeneinander baumeln, konstituieren im Sprechakt immer neue Daseinsformen und Realitäten. Mal verwandeln sie sich in narzisstische, nach Aufmerksamkeit ringende Großstadtexistenzen, die zwischen virtueller und analoger Welt schweben - mal sind sie die Königin von Dänemark, um dann wieder zurückzukehren an den Altbauwohnungsweltverbesserungsholztisch.

Marcus Peter Teschs brutaler, mitunter surrealer Text geht unserem alltäglichen Handel mit Identitäten, Liebe und Gemeinschaft nach - und beschreibt damit eine ganz besondere Form "sozialer" Marktwirtschaft. Grotesk und komisch erzählen die Szenen dabei von einer eigentümlichen Sehnsucht nach sozialer Nähe, von gegenseitiger Opfergabe und Intimität in einer durchökonomisierten Welt.

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der Uraufführung vergeben werden.

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