20.09.7910

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Kommissar Gordon - Der erste Fall
von Ulf Nilsson

Bestimmt wird alles gut
von Kirsten Boie und Konstanze Kappenstein

Einsam und Esmeralda
von Martina Montelius

Gebückt und windschief auf Sturmesfittichen (Juller)
von Jörg Menke-Peitzmeyer

Strafraumszenen
von Jörg Menke-Peitzmeyer

Die 9 Fridas
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Heimat ist kein Ort
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Das neue Jerusalem
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Der letzte Europäer
von Martina Clavadetscher

Mittagswende. Die Stunde der Spurlosen
von Anja Hilling

American Hotel
von Sara Stridsberg

Lass dich sein
von Arne Lygre

Dienstags bei Kaufland
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von Peter Buchholz

Alles was Sie wollen
von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière

Vor dem Entschwinden
von Florian Zeller

Rasputin
von Paul Graham Brown

Peter Pan oder Das Märchen vom Jungen, der nicht groß werden wollte
von James Matthew Barrie , Leonard Bernstein und Erich Kästner

Ein Mann geht durch die Wand
von Didier van Cauwelaert , Michel Legrand und Marcel Aymé

Lazarus
von David Bowie und Enda Walsh

Die Familie, die über alles reden konnte
von Christian Lollike

Jenseits der blauen Grenze
von Dorit Linke

Mein Freund Salim
von Uticha Marmon

Inside IS
von Yüksel Yolcu

WiLd!
von Evan Placey

Widerfahrnis
von Bodo Kirchhoff

djihad
von Volker Schmidt

Silberflügel
von Anja Tuckermann , Frank Becker und Kenneth Oppel

So bin ich nicht (Gretas Storys)
von Anneliese Mackintosh

Broken German
von Tomer Gardi

Feuer fangen
von Luc Tartar

All you can eat - Variationen des Verschlingens
von Ariane Koch

Wiegenlied für Baran
von Joël László

Jeunesse dorée
von Johannes Hoffmann

Umständliche Rettung
von Martina Clavadetscher

Massiver Kuss
von Anja Hilling

Gesunde Beziehungen
von Evan Placey

Flug BU21
von Stuart Slade

Straight
von Scott Elmegreen und Drew Fornarola

Ein Geschenk der Götter
von Oliver Haffner

Der letzte schöne Herbsttag
von Ralf Westhoff

Die gefälschte Wahrheit
von Peter Buchholz

Der Familienrat oder Mama muss weg
von Morgan Spillemaecker und Amanda Sthers

Das Gewissen vergisst nie
von Sébastien Azzopardi und Sacha Danino

platz.an.der.sonne.com
von Agnès Besse und Daniel Besse

Die Rechnung
von Clément Michel

Besser schlichten als richten
von Chloé Lambert

Tochter bleibt Tochter
von Agatha Christie

Monsieur Poirot und der schwarze Kaffee
von Agatha Christie

Das Urteil
von Agatha Christie

Und dann gab's keines mehr
von Agatha Christie

Bach. Das Leben eines Musikers
von Thomas Sutter

Spaghettihochzeit
von Thomas Sutter

Mädchen extraschön
von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik

Eingefädelt – Das Musical
von Paul Graham Brown und Birgit Simmler

Der Postraub
von Paul Graham Brown und Birgit Simmler

Haben Sie schon mal im Dunkeln geküsst?
von James Edward Lyons und Michael Jary

In 80 Tagen um die Welt
von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik


Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
Bild von Johanna EmanuelssonEmanuelsson, Johanna
© Tor Härnqvist 

Johanna Emanuelsson wurde 1986 in Göteborg, Schweden, geboren. Sie nahm an Schreibwerkstätten am Backa Theater in Göteborg teil und begann 2010 mit dem Studium "Szenisches Schreiben und Dramaturgie" an der Kunstakademie in Stockholm. Ihr prämiertes Stück Ich falle kam 2011 am Königlichen Theater Stockholm zur Aufführung. Unter verschiedenen Titeln und in unterschiedlichen Fassungen erhielt das Stück bereits Preise in Göteborg, beim Nachwuchswettbewerb des Svenska Riksteatern und beim Ostsee-Nachbarschaftsprojekt "New Baltic Drama". Sie erhielt mehrere Stipendien, u. a. das Nachwuchsstipendium der Colombine Theateragentur. Im Herbst 2012 wurde ihr Werk "Mittens Rike" am Stadttheater Göteborg uraufgeführt und ihr Stück "Dåligt Folk" im Dramalabor Stockholm präsentiert. Bei dem Frankfurter Autorenforum für Kinder und Jugendtheater 2012 wurde sie zum ersten Mal einem breiten deutschsprachigen Publikum vorgestellt.

 

Schimmerndes Wasser

(Skimrande vattnet)
für Kinder ab zehn Jahren
Deutsch von Dirk H. Fröse
3D
UA: 04.10.2016, Unga Riks Norsborg
frei zur DSE

Es ist ziemlich düster im Leben der beiden elfjährigen Mädchen Manisha und Ally. Sie haben keine Freunde, nur halbe Familien und seltsame Interessen. Manisha trägt am liebsten Corpsepaint statt Glamour-Make-up und in ihrem Freakzimmer die Maske von Hannibal Lecter. Ally, bleich, fast bläulich, seziert in ihrem Ekelzimmer fette Kröten und andere tote Tierchen. Lebendes und das Leben selbst sind eher kompliziert. Von den saucoolen Mädchen der Schule werden die beiden mit Abscheu betrachtet. Und für ihre Lehrerin Sigrun von Kaffeemundgeruch sind sie ohnehin lästige Außenseiterinnen und sofort verdächtig, als ihr Profanum Vulgus aus dem Klassenzimmer verschwindet – ihr geliebtes Meerschweinchen, um das sich die Schüler abwechselnd kümmern sollen.

Während die anderen Mädchen im Jugendclub für Saucoole über Ally und Manisha lästern und dabei ihre gestylten Haare zurückwerfen, fliehen die beiden vor den Anfeindungen und Verdächtigungen. Sie laufen in einen Wald, der nicht aufzuhören scheint. Immer weiter, als gäbe es kein Morgen. Immer weiter in die Nacht. In der Ferne schimmert etwas. Schwarzfunkelnder Himmel, schwarzfunkelndes Wasser – an diesem magischen Ort erkennen die Mädchen ihre Ängste, finden ihre Sprache wieder, finden zu sich selbst und irgendwie zueinander.

Johanna Emanuelsson erzählt in Schimmerndes Wasser auf eigenwillig derbe und schräge Weise von Verlust, Sehnsucht und dem Schwierigsten, dem man sich stellen muss – dem Leben. Kleine magische Momente treffen auf Aggression und Verachtung. Und wie das Wasser durch die schwarzen Bäume schimmert, offenbart sich unter dem Abstoßenden und Garstigen etwas seltsam Zartes.

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der deutschsprachigen Erstaufführung vergeben werden.

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